Claudia Kühne

| Kandidatin Bremen 2015-2019
Claudia Kühne
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Jahrgang
1965
Wohnort
Bremen-Neustadt
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmensberaterin
Wahlbereich

Wahlbereich 11: Bremen-Neustadt

List
Wahlbereich Bremen, Platz 9
Parlament
Bremen 2015-2019

Bremen 2015-2019

Damit nicht mehr so viel Unterricht ausfällt, müssen mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Jedes Kind hat ein Recht auf eine individuelle, bestmögliche Schulausbildung. Die wird durch die derzeit vorhandenen Fehlzeiten im Unterricht nicht gewährleistet. Andere Bundesländer haben das besser geregelt. Positives Beispiel: Sachsen - das Spitzenbundesland im Pisa-Ranking!
Kinder sollen grundsätzlich an einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden - unabhängig von ihren Fähigkeiten.
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
Ich bin gegen eine Änderung der bestehenden Schulstruktur aus GS, OS, Gymnasium und Schulen in Freier Trägerschaft. Alle sollten erhalten bleiben mit gleicher Finanzierung. Unterschiedliche Bildungseinrichtungen können auf Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten individuell besser eingehen!
Bremen soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksentscheide starten.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Als Freie Demokratin stimme ich jeder Initiative zu, die zu mehr direkter Demokratie führt. Politik braucht keine Angst vorm "mündigen Bürger" haben!
Öffentliche Gebäude sollen bei Renovierung auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Als Umweltgeologin und Unternehmensberaterin für Energiefragen ist mir dieses Thema eine Herzensangelegenheit. Zudem werden solche nachhaltigen Sanierung sich auch wirtschaftlich rechnen - für den finanziell maroden Wirtschaftsstandort Bremen inzwischen auch eine Überlebensfrage!
Es ist grundsätzlich richtig, dass der SV Werder Bremen an den Kosten für die Polizeieinsätze bei Risikospielen beteiligt wird.
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
Warum sollte der SVW für eine staatliche KERN-Aufgabe, nämlich die innere Sicherheit zur Kasse gebeten werden? Wenn überhaupt mal etwas in dieser Richtung angedacht wird, dann doch bitte eine bundeseinheitliche Regelung und kein Alleingang des Bremer Senats, der den SVW schadet!
Die Erhöhung von Steuern und Gebühren darf trotz der Haushaltslage keine Option sein.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Grunderwerbssteuer und Gewerbesteuer sind doch schon jetzt zu hoch. Bremen und Bremerhaven haben massive Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Umland, die jetzt nicht noch vergrößert werden sollten. Wer an der Steuerschraube drehen will, schadet unserem Bundesland!
Bremerhaven soll vom Land Bremen mehr finanzielle Unterstützung erhalten.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Bremerhaven ist derzeit strukturschwächer und hat Bedarf an größerer Unterstützung. Deshalb ist es überhaupt keine Frage, dass die finanzielle Unterstützung entsprechend und bedarfsgerecht erfolgen muss. Wer Bremerhaven weiter schwächt, gefährdet damit auch das Land Bremen als Einheit!
Bremen soll viel mehr Flüchtlinge aufnehmen als bisher.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Bremen sollte entsprechend seiner Landesgröße Flüchtlinge aufnehmen und diejenigen die bleiben, schnellstmöglich integrieren und willkommen heißen. Grundsätzlich werden wir uns auf mehr Flüchtlinge einstellen müssen - und das ist aus humanitärer Sicht auch nötig und mir sehr wichtig!
Für höhere Positionen in der öffentlichen Verwaltung soll es eine Frauenquote geben.
Position von Claudia Kühne: Neutral
Wenn die öffentliche Verwaltung in Bremen eine Frauenquote braucht, heißt das ja, dass bisher Ausbildung, Eignung, Leistung und Befähigung keine entscheidenden Kriterien für eine Einstellung waren und Männer bevorzugt wurden, oder? Mir wäre ein neutrales, objektives Eignungsverfahren lieber!
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Der Hafen ist in seiner Funktion die einzige gesamtstaatliche Aufgabe Bremens und damit die Grundlage seiner staatlichen Selbstständigkeit. Ohne funktionierenden Hafen verliert Bremen seine Berechtigung als Bundesland. Das sollten alle die beherzigen, die den Hafenumschlag einschränken wollen!
Im Hafen sollen keine Rüstungsgüter umgeschlagen werden.
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
Grundsätzlich: keine Einschränkungen für den Universalhafen - sonst wird der Wirtschaftsstandort Bremen gefährdet und die Selbständigkeit als Bundesland gleich mit. Erlaubnis für alle Güter, deren Umschlag EU- beziehungsweise bundesseitig frei sind. Waffenexporte regelt derzeit sowieso der Bund!
Es muss eine Weservertiefung geben, damit künftig größere Schiffe die Bremischen Häfen anlaufen können.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Als Umwelt- und Meeresgeologin ist mir eine umweltverträgliche Vertiefung der Weser wichtig. Ökonomie und Ökologie schließen sich hier nicht aus, wie ich es auch aus meiner Forschung zur Vertiefung und Ausbaggerungen der Elbe weiß. Wichtig bleibt die Schiffbarkeit der bremischen Häfen!
Es soll mehr Polizeipräsenz auf den Straßen in Bremen und Bremerhaven geben.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Wir brauchen mehr Polizistinnen und Polizisten vor Ort in Bremen und Bremerhaven. Die Stellen-Zielzahlen müssen endlich eingehalten werden. Ausbildungsstellen für Polizistinnen und Polizisten müssen erhöht werden. Bremen als Land sollte eine Kampagne für ein besseres Image der Polizei starten!
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Claudia Kühne: Neutral
Ich hoffe, dass Videokameras nicht nur eine Scheinsicherheit suggerieren und Täter tatsächlich abgeschreckt werden. Ich bin mir da nicht sicher. Besser wäre mehr Polizeipräsenz auf den Strassen!
Der Kulturetat soll deutlich erhöht werden.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Die Kulturszene in Bremen prägt die Stadt sehr positiv, was zu erhalten ist und ausgebaut werden sollte. Die Attraktivität unseres Landes wird auch durch das viele krative Potential geprägt. Ich wünsche mir mehr Projekte und Zusammenarbeiten mit Schulen, um Synergien zu nutzen!
Menschen mit geringem Einkommen sollen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
Die Grundsicherung in unserem Sozialstaat muss die nötige Mobilität absichern und entsprechend angepasst werden, z.B. Zuschuss zur Monatskarte, analog dem Wohngeld, bei zu hoher Miete!
Der Besuch einer Kita soll beitragsfrei werden.
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
In Bremen herrscht Haushaltsnotstand. Deshalb kann maximal das letzte Kindergartenjahr vor dem regulären Schulbesuch beitragsfrei gestellt werden. Berufstätige Eltern, insbesondere Alleinerziehende! sollen einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagskitaplatz für ihre Kinder erhalten.
Bremen braucht mehr Innenstadtparkplätze.
Position von Claudia Kühne: Neutral
Die Bremer Innenstadt ist sehr gut erreichbar, der ÖPNV läuft mittendurch - wo gibt es das sonst noch? Sollte der Anteil an E-Autos wachsen, müssten für diese aber noch Parkplätze geschaffen werden. Für Fahrräder müsste das Parkangebot auch noch verbessert werden!
Um die Belastungen durch Feinstaub und Lärm zu senken, sollen mehr Straßen in Bremen und Bremerhaven verkehrsberuhigt werden. 
Position von Claudia Kühne: Lehne ab
Wohnstraßen sind schon verkehrsberuhigt. Wo nötig sind Lärmschutzmaßnahmen anzubringen. An unserem Wirtschaftsstandort Bremen benötigen wir aber leistungsfähige Hauptstraßen. Sinnvoll: Lärm- und Feinstaubminderung müssen durch Maßnahmen am Fahrzeug und den anderen Quellen durchgeführt werden!
Angesichts der schwierigen Finanzlage darf die Schließung öffentlicher Einrichtungen wie Museen oder Schwimmbädern kein Tabu sein.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Aufgrund der Überschuldung Bremens darf es keine "heiligen Kühe" geben - vor Schließung von Objekten ist aber zu prüfen, ob über PPP-Projekte diese verhindert werden kann. Gerade die Kunst- und Kulturlandschaft hat über privates Engegement der Bremer Bürger profitiert. Mehr davon!
Eine Privatisierung von Gewoba, Brepark oder Flughafen ist sinnvoll.
Position von Claudia Kühne: Stimme zu
Bremen muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Andere Aufgaben sollten der Wirtschaft überlassen werden, die das eh besser können. Die Gewoba könnte durch massiven günstigen Wohnnungsverkauf an die Mieter quasi privatisiert werden. Das wäre ein dringend notwendiger Beitrag gegen Altersarmut!
Der Senat muss stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Claudia Kühne: Neutral
Günstigen Wohnraum kann der Senat schaffen, indem er mehr Wohnungsbau zulässt und ermöglicht, dass das Angebot steigt. Das sollte beispielsweise durch Anreize an die private Wohnungswirtschaft und Investoren erreicht werden. Handlungsbedarf ist jedenfalls da!
Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 16Apr2015

(...) 25000 Beamte und Versorgungsempfänger (Pensionäre, deren Witwen und Waisensollen) soll das Ergebnisse des Arbeitskampfes der Tarifangestellten übernommen werden. Allein die Ruhestandsbezüge kosten uns fast 500 Millionen €, Tendenz für 20 Jahre: steigend! Wer bietet dem Einhalt? (...)

Von: Wbnpuvz Yrrsznaa

Antwort von Claudia Kühne
FDP

(...) Wir Liberalen konzentrieren uns deshalb in Bremen auf die drei Themen, von denen wir glauben, dass sie von entscheidender Wichtigkeit für unser Bundesland sind und den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des Landes Bremen bilden. (...)

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