Homöopathie und anthroposopisch erweiterte Medizin soll aus der medizinischen Landschaft verschwinden. Was wirst Du als MP tun, dass Komplementärmedizin erhalten und freie Arztwahl für uns bleibt ?
Lieber Cem, Ich habe beste Erfahrungen mit Homöopathie und antroposophisch orientierten Ärtzten und deren Heilkunst gemacht und möchte auch weiter den Arzt meiner Wahl konsultieren können und wenn nötig in der Filderklinik behandelt werden.
Seit 2022 gibt es an der Universität/Universitätsklinikum in Tübingen eine Professur für integrative Medizin Prof. Dr. Holger Cramer, Universitätsprofessor für die Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren, Wissenschaftlicher Leiter Robert Bosch Centrum für Integrative Medizin und Gesundheit (RBIM). An der Filderklinik/ Bonlanden das 2010 geründete ARCIM- Forschungsinstitut: wissenschaftliche Erforschung der Integrativen Medizin, insbesondere der Anthroposophischen Medizin auf naturwissenschaftlicher Grundlage gemäß den Equator-Network-Kriterien (http://www.equator-network.org/). Noch gibt es WALA und WELEDA und andere homöopathische Arzneimittelhersteller.
Und: es gibt Forschungsergebnisse - die beweisen, dass Komplementärmedizin hilft.
Sehr geehrter Herr K.,
wenn Menschen komplementäre Behandlungsmethoden bevorzugen oder ergänzend nutzen möchten, dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.
Die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten und die Therapiefreiheit der Ärztinnen und Ärzte ist für uns Bestandteil einer zeitgemäßen Gesundheitspolitik. Darunter fallen auch komplementärmedizinische Versorgungsangebote. Mir ist dabei wichtig, dass die Nutzung komplementärmedizinische Behandlung in einem Rahmen geschieht, der Qualität und Schutz der Patientinnen und Patienten zuverlässig gewährleistet. Außerdem weiß ich es sehr zu schätzen, dass Baden-Württemberg Standort etlicher wichtiger Unternehmen aus dem Bereich der Komplementärmedizin ist.
Beste Grüße


