Carsten Werner

| Kandidat Bremen
(c) Steffen Prößdorf - CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons
Jahrgang
1967
Wohnort
Bremen
Berufliche Qualifikation
Regisseur, Journalist
Ausgeübte Tätigkeit
Journalist, Regisseur und Veranstalter, MdBB
Liste
Wahlbereich Bremen, Platz 10
Parlament
Bremen
Wahlkreis
Bremen-Mitte

Bremen

Damit nicht mehr so viel Unterricht ausfällt, müssen mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden.
Position von Carsten Werner: Neutral
Damit nicht so viel Unterricht ausfällt, muss es klare Vertretungsregelungen und geeignete Unterrichtsinhalte geben. Bei Vertretungsunterricht kommt es - offensichtlich - nicht bloß auf die Zahl der LehrerInnen an, sondern auf die Qualität des Unterrichts. Die Stellenzahl wurde auch bereits erhöht.
Kinder sollen grundsätzlich an einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden - unabhängig von ihren Fähigkeiten.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Ja. Und dort sollen sie in ihren ganz individuellen Fähigkeiten individuell betreut und gefördert werden. Dabei und deshalb müssen und sollten aber nicht alle Schulen "gleich" sein.
Bremen soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksentscheide starten.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Öffentliche Gebäude sollen bei Renovierung auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Es ist grundsätzlich richtig, dass der SV Werder Bremen an den Kosten für die Polizeieinsätze bei Risikospielen beteiligt wird.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Die Erhöhung von Steuern und Gebühren darf trotz der Haushaltslage keine Option sein.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Bremerhaven soll vom Land Bremen mehr finanzielle Unterstützung erhalten.
Position von Carsten Werner: Neutral
Bremen soll viel mehr Flüchtlinge aufnehmen als bisher.
Position von Carsten Werner: Neutral
Die Frage ist mir zu platt und populistisch. Sie lässt sich nicht mit ja oder nein beantworten und ist letztlich nicht lokalpolitisch zu entscheiden. Aber Bremens humane Flüchtlingspolitik und -aufnahme ist bundesweit vorbildich. Das soll so bleiben: Wer hier Schutz und Hilfe sucht, ist willkommen.
Für höhere Positionen in der öffentlichen Verwaltung soll es eine Frauenquote geben.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Häfen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - Tourismus, Dienstleistungsgewerbe, Industrie, der sich wandelnde Einzelhandel, die Gesundheits- und Kreativwirtschaft sind weitere. Gefördert werden müssen vor allem nötiger Strukturwandel sowie Gründungen, Generationswechsel und zukunftsfähige Ideen
Im Hafen sollen keine Rüstungsgüter umgeschlagen werden.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Es muss eine Weservertiefung geben, damit künftig größere Schiffe die Bremischen Häfen anlaufen können.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Es soll mehr Polizeipräsenz auf den Straßen in Bremen und Bremerhaven geben.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
nur in ganz besonderen Bedarfs-Situationen
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sollte es mehr öffentliches Leben auf der Straße, Zivilcourage und soziale Kontrolle geben - und gut geplante öffentliche Plätze, Straßen und Freiräume: eine Aufgabe der Stadtentwicklung.
Der Kulturetat soll deutlich erhöht werden.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Der Etat kann kaum deutlich erhöht werden - aber wir müssen viel deutlicher machen, in welchen Bereichen Kultur passiert und wichtig ist: Bildung, Stadtentwicklung, Medien, Freizeit, Digitalisierung und Wirtschaft. Das muss sich in der Politik stärker abbilden - in Zuständigkeit und auch finanziell
Menschen mit geringem Einkommen sollen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Ich persönlich bin für eine Debatte über mittelfristige Perspektiven, ob und wie die Nutzung des ÖPNV zu einer fahrscheinlosen Grundleistung für alle Bürger werden kann.
Der Besuch einer Kita soll beitragsfrei werden.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Das ist nicht für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen notwendig.
Bremen braucht mehr Innenstadtparkplätze.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Bremen braucht in der Innenstadt mehr Parkplätze für Fahrräder, mehr Logistik- und Ausliefer-Angebote und mehr Raum für Fußgänger und Aufenthalt - dann reichen die vorhandenen Parkplätze auch weiterhin für die unbedingt notwendigen Kraftfahrzeuge.
Um die Belastungen durch Feinstaub und Lärm zu senken, sollen mehr Straßen in Bremen und Bremerhaven verkehrsberuhigt werden. 
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Feinstaub und Lärm werben aber am besten durch eine Verkehrsvermeidung und -Reduzierung vermieden, sowie durch eine gute Vernetzung der Verkehrsarten.
Angesichts der schwierigen Finanzlage darf die Schließung öffentlicher Einrichtungen wie Museen oder Schwimmbädern kein Tabu sein.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Die Schließung von Einrichtungen darf kein Tabu sein, wenn sie konzeptionell, strukturell, gesellschaftlich, baulich oder wirtschaftlich überholt sind - es gibt und wir brauchen aber in diesem Sinne und aus diesem Grund auch immer wieder neue Angebote. Die müssen realistisch geplant werden.
Eine Privatisierung von Gewoba, Brepark oder Flughafen ist sinnvoll.
Position von Carsten Werner: Lehne ab
Für die Gewoba auf keinen Fall. Eine Privatisierung der Brepark könnte langfristig sinnvoll sein, um die Kosten der Automobilität wirtschaftlich statt gesellschaftlich zu finanzieren. Das darf aber nicht den Parkdruck im öffentlichen Raum und auf den Straßen führen. Steht also aktuell nicht an.
Der Senat muss stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Carsten Werner: Stimme zu
Der Wohnungsmarkt muss durch gute Bauplanung und Vergabepolitik klar gesteuert werden - für mehr Sozialwohnungen, genossenschaftliches, gemeinschaftliches und gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen. In sozialen Brennpunkten müssen verantwortungsvolle Unternehmen wie Gewoba agieren - nicht der Staat
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# Kultur 4Mai2015

(...) als Kulturpolitiker frage ich Sie: Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Einkünfte von freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen - nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Literatur, in den Theatergruppen und Tanzensembles sowie in der kulturellen Bildung - zu verbessern? Diese bewegen sich meistens unter der Armutsgrenze und werden vom Mindestlohn meines Wissens nicht erfasst, weil sie nur in begrenzten Projekt- oder Werkverträgen ausgezahlt werden. (...)

Von: Nikolai Drebber

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) Sie beschreiben eine Problemlage, die in der Tat in der Natur der Projektarbeit liegt. Ich bemühe mich in zahlreichen Gesprächen mit Kultureinrichtungen und auch auf bundespolitischer Ebene, dem berechtigten Interesse von freien Künstlern und Künstlerinnen nach einer auskömmlichen Bezahlung Rechnung zu tragen. Gerade im kulturellen Bereich sind aber die Abgrenzungen zwischen einer beruflichen, wirtschaftlichen Tätigkeit und einem Hobby - und vielen weiteren Wirtschaftsformen: Ehrenamtlichkeit, Auftragsarbeit, befristete Anstellungen, Saisonarbeit, Aus- und Weiterbildung, Recherche- und Konzeptphasen etc. (...)

(...) Sehr geehrter Herr Werner, Sie haben sich auf facebook und in der Presse mehrfach für eine Aufhebung des Leinenzwangs in Bremen eingesetzt und für Hundefreilaufflächen. Mir sind außer dem Unisee in Bremen allerdings leider keine bekannt. (...)

Von: Nikolai Drebber

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) tatsächlich habe ich mich nicht nur auf Facebook und in den Medien für Hunde-Freilauf-Flächen eingesetzt, sondern auch in zwei Bürgerschafts-Anträgen und einer ganzen Reihe von Anfragen. Leider sind viele der daraus folgend vorgeschlagenen Flächen entweder von den Beiräten in den Stadtteilen oder von den Grundstücksinhabern abgelehnt worden. (...)

# Arbeit 3Mai2015

(...) du bist gegen Zwangsmitgliedschaften. Schließt das die Arbeitnehmerkammer mit ein? (...)

Von: Rainer Glaap

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) Ich schätze die wissenschaftliche und politische Arbeit der Arbeitnehmerkammer sehr - und ich halte sie aktuell für eine wichtiges Gegengewicht und politisches Korrektiv gegenüber der Handelskammer und der Handwerkskammer, die ebenfalls über Zwangsmitgliedschaften finanziert werden. Die Aufhebung von Zwangsmitgliedschaften sollte m.E. daher einheitlich stattfinden. (...)

# Sicherheit 22Apr2015

(...) Ist das tatsächlich wahr und entspricht den politischen Tatsachen daß die GRÜNEN sich von einer Friedenspartei, die absolut gegen militärische Einsätze war sich zu einer Partei entwickelt hat, die in "Ausnahmefällen" militärische Einsätze befürwortet und befürwortete , welche ja nun auch Menschenleben, auf welcher Seite auch immer, vernichtet/vernichtet haben !? Viele junge Menschen fragen mich das immer wieder. (...)

Von: Jens Bremen

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) herzlichen Dank für Ihre Frage - die natürlich nicht so einfach mit Ja oder Nein zu beantworten ist. Ich habe den Kriegsdienst verweigert - und manchmal fühle ich mich bei solchen politischen Fragen heute an die Fragen erinnert, die wir damals in den 80er Jahren beantworten mussten, um unsere Gewissensnot zu "beweisen". Ich will damit nicht Ihre Frage entwerten - aber ich möchte um Verständnis werben, wie komplex Entscheidungsfindungen für mich sind und sein müssen. (...)

(...) ich interessiere mich für ein Architekturstuium in Bremen und möchte gerne von Ihnen wissen: Wie wollen Sie genug Neubauwohnungen in Bremen schaffen, ohne auch Naturflächen zu opfern? Oder welche werden die ersten Grünzüge sein, auf die die Grünen nach der Wahl verzichten werden, um dort Wohnungsbau zu treiben? (...)

Von: Cerno Tjarks

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) Das ist nicht nur eine Frage der Förderung, sonder auch der gelebten Praxis und guter Beispiele. Wir werden in Bremen noch einige Zeit konsequent am Thema gemeinschaftlichen Wohnens und Bauens arbeiten und auch dafür werben müssen, um eine kritische Masse an gelebter Praxis zu schaffen und so erlebbar zu machen, was gemeinsames Wohnen und gelebte Nachbarschaften nicht nur für die Wohnungsgrundrisse bedeuten können, sondern z.B. auch für die direkte Nahversorgung im Quartier, für autoarme oder -freie Quartiere, für nachbarschaftliche und generationenübergreifdende Hilfen. In allen drei Bereichen - Beratung, Planung und Förderung - haben wir in den vergangenen drei Jahren sehr viel bewegt. (...)

(...) warum setzt sich der Kultursenator nicht für die vielen jungen Kulturinitiativen ein, die Sie und andere Kulturpolitiker immer wieder in Sonntagsreden loben und unterstützen? Warum es nicht möglich für den Zucker-Club, Sportamt-Ini, die MS Stubnitz, die Stauerei-Konzerte langfristige Lösungen zu finden, nachdem schon das Wehrschloss und zuletzt die Dete in der Neustadt zumachen mussten? (...)

Von: Ole Johnsen

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) Nachdem Bremen in den vergangenen sieben Jahren eine vorbildliche und sehr innovative Zwischennutzungs-Strategie verfolgt hat, zeigt sich jetzt, dass sich aus Zwischennutzungen manchmal auch Folge- und Umnutzungen entwickeln können. Das ist ja durchaus erfreulich und deshalb müssen wir uns darum in Zukunft auch politisch stärker kümmern. (...)

(...) Es gab neulich konsequenterweise miserable Ergebnisse bei der offiziellen Umfrage zur Fahrradsicherheit und -freundlichkeit. Frage: Was muss zuerst kommen, ein Interesse am Radfahren und darüber Druck, oder vernünftige sichere Radwege? Und wie kann man die Mitmenschen und Lokalpolitiker dazu ermuntern? (...)

Von: Nina Lennhof

Antwort von Carsten Werner (GRÜNE)

(...) Wenn wirklich eine Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer - Autofahrer, ÖPNV, RadfahrerInnen, FußgängerInnen - hergestellt werden soll, muss man auch Vorrechte (auf Raum, auf Verkehrsplanungs- Budgets, auf Straßenbaumittel, letztlich auch im Verkehrsrecht) für KFZ abbauen und mehr für die anderen Verkehrsträger tun und ausgeben. (...)

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