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Carsten Träger
SPD

Sehr geehrter Herr Träger,

wie stehen Sie zur der geplanten Grundgesetzänderung zur Autobahnprivatisierung, die offensichtlich noch diese Woche im BT verabschiedet werden soll?

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
31. Mai 2017

(...) Ich erkenne an, dass etliche Schranken ins Grundgesetz eingebaut wurden, die festschreiben, dass sowohl die Straßen als auch die Gesellschaft und Tochtergesellschaften Eigentum des Bundes sind und bleiben. Dennoch bin ich der Auffassung, dass nicht alle Hintertürchen geschlossen werden konnten. (...)

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Carsten Träger
SPD

Wie können sie die größte Grundgesetzänderung seit 2006 einfach in einer Nacht- und Nebelaktion duchpeitschen? Warum machen sie dieses Thema nicht zu einem großen Wahlkampfthema im Wahljahr 2017?

Verkehr
31. Mai 2017

(...) Mich hat die Frage der Errichtung einer Verkehrsinfrastrukturgesellschaft letztlich nicht überzeugt. Die Gesetzesänderungen zu den Finanz-Länder-Beziehungen, zur Verlängerung des Unterhaltsvorschusses und zur Lockerung des Kooperationsverbots hingegen schon. (...)

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Carsten Träger
SPD

Sehr geehrter Herr Träger,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
15. Juni 2016

(...) Ich respektiere jede Kollegin und jeden Kollegen, die / der hier aus Gewissensgründen anders entschieden hat, ich war allerdings der Meinung, dass es bei den geringen Anerkennungsquoten der Menschen aus den sogenannten Maghreb-Staaten der Sache am besten gedient ist, schnell Rechtssicherheit für beide Seiten herzustellen. Menschen aus Marokko, Algerien oder Tunesien warten derzeit im Schnitt weit über ein Jahr, bis über ihren Asylantrag entschieden ist - und werden dann meist abgelehnt: Die Anerkennungsquote für tunesische Antragsteller liegt bei gerade einmal 0,2 Prozent, bei algerischen Asylbewerbern bei 1,7 und bei marokkanischen bei 3,7 Prozent. (...)

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Carsten Träger
SPD

Hr. Träger, da Sie ein Befürworter für den Einsatz von Glyphosat sind, benennen Sie mir bitte nur ein "Unkraut" was den Einsatz von Glyphosat rechtfertigen würde.

09. Mai 2016

(...) ich bin kein Befürworter von Glyphosat - wie auch die SPD nicht. Deshalb werden die SPD-geführten Ministerien auch nicht der Verlängerung der Zulassung von Glyphosat für weitere 10 oder mehr Jahre zustimmen. Damit wird sich die Bundesregierung auf EU-Ebene in dieser Frage enthalten. (...)

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Carsten Träger
SPD

Hallo Carsten!

Vielen Dank für deine ausführliche und schnelle Antwort!!! (In dem Punkt bist du deutlich fitter als Marlene...). ;-)

Ich muss dich aber schon darauf hinweisen, dass deine Logik hakt...

30. April 2016

(...) Der Weg dorthin ist nicht einfach. Eben weil es das konventionelle Fracking bereits gibt, kann das unkonventionelle Fracking nicht einfach mit einem Federstrich verboten werden. Ein solches Verbot hätte vor dem Verfassungsgericht nicht lange Bestand. (...)

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Carsten Träger
SPD

Hallo Herr Träger,

Wissenschaft, Forschung und Technologie
29. April 2016

(...) Deshalb brauchen wir ein Frackinggesetz, das zwei Zwecke erfüllt: zum einen die so genannte herkömmliche Erdgasförderung in Niedersachsen durch z.B. wasserrechtliche Vorschriften und Auflagen wesentlich zu verbessern; zum anderen den Einsatz von "amerikanischem Fracking" so weit wie möglich zu verbieten und wirtschaftlich unattraktiv zu machen. Hierzu haben wir in langen Verhandlungen mit der CDU/CSU einen guten Kompromiss erzielt, der Fracking in Deutschland verbietet und nur einige Forschungsbohrungen unter strengsten Auflagen zulässt. Es wird keinen Automatismus geben, der nach Ablauf der Forschungsphase dazu führt, dass Fracking zulässig ist. (...)

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Carsten Träger
SPD

Sehr geehrter Herr Träger,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
11. Januar 2016

(...) die Debatte um die Freihandelsabkommen CETA und TTIP ist hoch aufgeladen und von zahlreichen Unklarheiten und Gerüchten bestimmt. Die Geheimhaltung seitens der verhandelnden Parteien USA und EU ist wesentliche Ursache der Intransparenz. Meiner Meinung nach vertritt die SPD die einzige seriöse Position: Sie hat auf einem Parteikonvent klare Bedingungen formuliert, unter denen sie bereit ist, für die Freihandelsabkommen zu stimmen. (...)