Carsten Labudda
DIE LINKE
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Frage von Frank S. •

Frage an Carsten Labudda von Frank S. bezüglich Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben

Hallo Carsten,

ich bin während des Wahlkampfs öfter darauf angesprochen worden: Leute mit kleinerem Vermögen, sprich einem eigenen Häusle, evtl. noch mit Schulden darauf, fürchten sich vor dem Plan der LINKEN, die Vermögenssteuer zu erhöhen. Ist diese Angst denn berechtigt, oder geht es nicht darum, große Vermögen stärker zu belasten? – Danke für die Antwort.
Herzliche Grüße, Frank

Antwort von
DIE LINKE

Hallo Frank,

Natürlich geht es der Linkspartei nicht darum, der Oma ihr kleines Häuschen wegzunehmen. Diese Angst wird aber von unseren politischen Konkurrenten gern verbreitet, um die Links zu diskreditieren. Nach dem Konzept der Linkspartei beginnt die Vermögenssteuer erst bei einem Nettovermögen ab 300.000 Euro. Wenn also jemand ein Haus im Wert von einer viertel Million Euro (also etwa eine halbe Million D-Mark) sein Eigen nennt, betrifft ihn das Ganze nicht. Ein Millionär hingegen muss nach unseren Vorstellungen 4.900 Euro Vermögenssteuer zahlen. Das ist sicher nicht schön für ihn, aber ich denke, damit bringen wir einen Millionär noch lange nicht an den Bettelstab. Dafür aber steht der Allgemeinheit die zusätzlichen Mittel von insgesamt bis zu 25 Milliarden Euro zur Verfügung, um in Bildung, Ausbildung und soziale Gerechtigkeit investiert zu werden. Wenn das den Super-Reichen nicht passt, bitteschön. Aber die einfachen Leute mit ihrem Häuschen brauchen sich von denen keine Angst einreden zu lassen. Ganz im Gegenteil: Die Linkspartei ist und bleibt die Partei der einfachen Menschen.

Liebe Grüße,
Carsten Labudda