Jahrgang
1962
Wohnort
Mülheim an der Ruhr
Berufliche Qualifikation
Biologisch-technische Assistentin
Ausgeübte Tätigkeit
Ministerin
Wahlkreis

Wahlkreis 64: Mülheim I

Liste
Landesliste, Platz 3
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Kameras zeichnen auf, schaffen aber nicht mehr Sicherheit. Geldautomaten werden trotz Videoüberwachung gesprengt. Wenn nicht ein Mensch das Geschehen live beobachtet und unmittelbar eingreifen kann, bringt es nichts. Videobeobachtung an wenigen ausgewählten Gefahrenorten ist effektiver.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Schon vor der schlecht gemachten G 8-Umstellung durch CDU und FDP konnte in NRW das Abitur nach 12 Jahren in Turbo-Klassen gemacht werden. Es war die Entscheidung von Eltern und Kind, für wen der schnellere Weg gut war. Notwendig sind mehr individuelle Lernstrukturen.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Da Hass immer mehr Raum einnimmt, sollte Toleranz und Akzeptanz in der Schule vermittelt werden. Ob hetero, lesbisch oder schwul, es sollte darüber aufgeklärt werden, dass dieses „anders sein“ normal ist, dass „schwul“ kein Schimpfwort ist, sondern die Lebensform von 5-10 % der Menschen.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Barbara Steffens: Neutral
Radwege, Fahrradspuren auf der Fahrbahn, "Open Space Konzepte", je nach Situation vor Ort sind andere Lösungen sinnvoll. Ziel muss sein, Menschen in jedem Alter sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen, Kindern genauso wie älteren Menschen. Konkret abgewogen werden muss das aber vor Ort.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Es kann doch nicht angehen, dass die Gewinne aus der Braunkohleverstromung den Unternehmen und Aktionären zukommen, die Folgeschäden aber alle Menschen mit der Steuer zahlen sollen. Die Krankenschwester und Altenpflegerin finanzieren damit indirekt die Dividende der Aktionäre.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Menschen in ein Land abzuschieben, in dem das Leben so massiv bedroht ist, ist unmenschlich. Berichte von Augenzeugen, die vor Ort waren, zeigen die derzeitige Dramatik auf. Nur wer davor die Augen verschließt, kann guten Gewissens für diese Abschiebungen sein.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Direkte Demokratie ist aber nicht das einzige, was weiterentwickelt werden muss. Wir brauchen ebenso eine Reform des Wahlrechts!
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Kindergärten sind staatlich mitfinanzierte, freiwillig zu nutzende Angebote für Eltern. Wer öffentlich finanzierte Straßen, Büchereien, Bus und Bahn, Opern und Theater, Schwimmbäder, Parkanlagen nicht nutzt, bekommt auch kein Geld für eigene Bücher, CDs, Balkonpflanzen etc.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Barbara Steffens: Neutral
Erst sollte die Betreuungsqualität in der Kita durch mehr Erzieherinnen und Erzieher verbessert werden. Die Einkommensgrenze, ab wann Beiträge gezahlt werden müssen, sollte landesweit angehoben werden, damit Familien mit geringeren Einkommen entlastet werden.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Barbara Steffens: Neutral
Konkrete Entscheidungen zur Schließung von Schwimmbädern, Museen und Bibliotheken trifft die Politik vor Ort, nicht das Land. Deswegen war es wichtig, dass die Landesregierung den Kommunen in den letzten Jahren wieder mehr Geld bereitgestellt hat.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern. Es sollte aber auch grundsätzlich für 2 Euro ein Tagesticket für ganz NRW über alle Verkehrsverbünde geben, damit mehr Menschen vom Auto umsteigen.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Niemand darf ohne einen Anlass kontrolliert werden. Wenn einzelne Fußballfans randalieren, dürfen doch nicht alle mit einem Schal dieses Vereins unter Verdacht gestellt werden. Wenn sich aber eine Gruppe besonders auffällig verhält, darf diese selbstverständlich anlassbezogen kontrolliert werden.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Barbara Steffens: Neutral
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Allerdings muss die Verwaltung auch die Möglichkeit haben sich zur Meinungsbildung externe Expertise einzuholen ohne alles im Meinungsbildungsprozess schon veröffentlichen zu müssen.sonst sind Risiken der Einflussnahme groß.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Barbara Steffens: Stimme zu
Der Soli Ost ist längst überholt. Wir haben sowohl im Osten als auch im Westen arme Kommunen. Deswegen sollte er entweder abgeschafft oder neu ausgerichtet werden. Statt einem Soli nach Himmelsrichtung brauchen wir einen Soli nach Kassenlage.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Barbara Steffens: Lehne ab
Das ist keine Frage von Entweder-Oder. Umweltschutz ist notwendig zum Erhalt der menschlichen Gesundheit und für den Klimaschutz, steigert aber auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Gerade in der Gesundheits- und in der Umweltwirtschaft sind viele Arbeitsplätze entstanden.

Die politischen Ziele von Barbara Steffens

  1. Die Menschen werden immer älter. Das ist großartig, aber Gesundheitswesen und Pflege sind noch nicht ausreichend darauf eingestellt. Daran will ich weiterhin arbeiten! Zeitnahe Arzttermine, eine nahe und gute medizinische und pflegerische Versorgung, mehr Ärztinnen und Ärzte für das Ruhrgebiet und dort alt werden können, wo man zuhause ist - das sind meine Ziele.
  2. Super Abitur, klasse Studienabschluss - aber im Job landen Frauen dann doch wieder in der zweiten Reihe und bekommen geringere Gehälter als Männer. Das zu ändern, steht frauenpolitisch ganz oben an!
  3. NRW soll offen und tolerant bleiben! Ob hetero-, homo- oder transsexuell lebend und liebend - niemand soll deswegen diskriminiert werden.

 

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