Anna Deparnay-Grunenberg

| Kandidatin EU
Anna Deparnay-Grunenberg
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Jahrgang
1976
Berufliche Qualifikation
Dipl. Forst. und Umweltwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständige im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung , Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Stuttgart
Liste
Bundesliste, Platz 15
Parlament
EU

EU

Der Austritt eines Mitgliedstaates aus der EU soll erschwert werden.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Wir halten die Regelungen, wie sie jetzt bestehen, für ausreichend.
Die EU muss sicherstellen, dass in Seenot geratene Menschen geborgen werden und europäische Häfen anlaufen dürfen.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Die EU-Staaten müssen gerettete Schutzsuchende ans Land lassen. Zivile Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden. Das Sterben im Mittelmeer muss beendet werden, Menschen auf der Flucht brauchen heute unsere Hilfe! Deshalb fordern wir von der EU den Aufbau einer europ. zivilen Seenotrettung.
Es soll eine Mindesthürde für den Einzug ins Europaparlament geben (Sperrklausel).
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Zur anstehenden Wahl im Mai ist eine Änderung des Wahlrechts aufgrund der Kürze der Zeit ausgeschlossen. Für die Zukunft wollen wir ein europäisches Wahlrecht mit transnationalen Listen, demokratischen Mindeststandards für Listenaufstellungen, Mindestquotierungen.
Die EU muss die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele in zukünftige Handelsabkommen integrieren.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir wollen Handelsabkommen, die verbindlich soziale und ökologische Standards und das Vorsorgeprinzip festschreiben, die kommunale Daseinsvorsorge schützen, den Pariser Klimavertrag umsetzen und die parlamentarische Mitentscheidung bei der regulatorischen Kooperation garantieren.
Sozialleistungen vom deutschen Staat sollten nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft erhalten.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Die Personenfreizügigkeit ist Kern des europäischen Projektes und Grundvoraussetzung für den Europäischen Binnenmarkt. Das Gleichbehandlungsprinzip gilt für alle EU-Bürger. Würde ein Staat dies verwehren, verstieße er gegen geltendes EU-Recht.
Die EU soll eine Steuer auf alle Finanzaktivitäten einführen (Finanztransaktionssteuer).
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir begrüßen die Initiativen zur FTS auf europ. Ebene, sie sind jedoch nicht ambitioniert genug! Wenn Anleihen und Derivate ausgenommen werden, ist das ein Etikettenschwindel. So würde der Schaden von spekulativen Übertreibungen an den Finanzmärkten weiter auf die Gesellschaft abgewälzt.
Die EU soll in den nächsten 20 Jahren keine neuen Mitgliedstaaten aufnehmen.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Die Erweiterungspolitik der EU ist eine Erfolgsgeschichte. Die EU darf keine geschlossene Gemeinschaft sein, alle europ. Länder haben das Recht unter best. Voraussetzungen, ihr anzugehören. Die EU steht in der Verantwortung, den Reformprozess in diesen Ländern mitzugestalten.
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetze einbringen können.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Das Europäische Parlament soll in allen Bereichen gleichberechtigt mit dem Rat entscheiden können. Es soll ein eigenes vollwertiges Initiativrecht für europäische Gesetzgebung und das volle Budgetrecht erhalten.
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr für die europäische Außen- und Wirtschaftspolitik.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Die Administration von Präsident Trump stellt nicht nur zahlreiche internationale Abkommen in Frage, vom Pariser-Abkommen bis zum Iran-Deal, und unterminiert die gemeinsame Sicherheit im Rahmen der NATO, sondern befehdet die EU und insbesondere Deutschland durch ungerechtfertigte Sonderzölle.
Innerhalb der EU sollen alle Arbeitgeber ohne Einschränkung Arbeitnehmer*innen suchen dürfen.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Bereits jetzt gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz, nachdem für alle Unionsbürger*innen dieselben Rechte bei der Arbeitssuche gelten. Gleichzeitig ist für uns wichtig, dass mobiles Arbeiten in der Europäischen Union immer auf freiwilliger Basis erfolgt.
EU-Subventionen soll es nur für nachhaltige Landwirtschaft geben.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir wollen eine konsequente Neuausrichtung der europ. Agrarpolitik und fordern, dass alle Zahlungen an die Landwirtschaft an Sozialstandards, Umwelt- und Tierschutz gebunden werden - im Sinne einer Gemeinwohlorientierung der Landwirtschaftsbetriebe. Kleine Betriebe sollen besonders unterstützt werde
Es soll keine einheitlichen europäischen Sozialstandards geben.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Wichtig für uns ist, dass alle EU-Bürger*innen soziale Rechte einfordern können. Dazu gehören verbindliche Mindeststandards, die sich an der wirtschaftlichen und sozialen Situation des jeweiligen Landes, sowie der EU-Armutsdefinition orientieren, EU-Staaten können höhere Standards beibehalten.
In der Sicherheitspolitik sollen Entscheidungen nicht mehr an Einstimmigkeit gebunden sein.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir wollen für alle Politikbereiche, in denen heute noch einstimmig entschieden wird, Mehrheitsentscheidungen einführen. Damit stärken wir Europas Handlungsfähigkeit. Für das Weiterentwickeln der EU sind Allianzen der Willigen für bestimmte Themen in verschiedenen Kombinationen vorstellbar.
Die Listen für die EU-Wahlen sollen zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Feminismus gehört bei uns Grünen zu unserer DNA. Grünintern hat sich die Parität durch eine Quotierung bewährt, um mehr Vielfalt in die Politik zu bringen. Langfristig wollen wir eine Änderung des Wahlrechts mit demokratischen Mindeststandards für Listenaufstellungen und Mindestquotierungen.
Ein EU-weites Verbot von Einwegplastik ist nicht zielführend.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Ein EU-weites Verbot von bestimmtem Einwegplastik, wie bereits beschlossen, ist zielführend. In Zukunft soll es das Ziel sein, dass Nachhaltigkeit erreicht wird in dem Wirtschaft sich verstärkt an beschlossenen Kreisläufen und Recycling orientiert - in allen Bereichen.
Auf EU-Ebene soll es eine Digitalsteuer für Konzerne wie Google oder Amazon geben.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir wollen eine am Umsatz orientierte europäische Digitalsteuer rasch einführen, um das Steuerdumping digitaler Konzerne zu unterbinden.
Zur Vermeidung von innereuropäischem Flugverkehr soll die EU in ein schnelles, europaweites Eisenbahnnetzwerk investieren.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Um die europ. Mobilität zu fördern, muss Europa auf der Schiene mehr zusammenwachsen. Fördermittel müssen gezielt für bestehende und fehlende Abschnitte eingesetzt werden. Das europ. Lückenschlussprogramm für den Schienenverkehr und den Ausbau der Nachtzugverbindungen wollen wir fördern.
Die automatisierte Prüfung von Inhalten beim Hochladen ist ein verhältnismäßiges Werkzeug, um Urheberrechtsverletzungen im Internet zu verhindern.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Dies setzt de facto den Einsatz von Uploadfiltern voraus. Sie sind der falsche Ansatz, weil sie das Recht auf freie Meinungsäußerung und das ungehinderte Publizieren eigener Inhalte einzuschränken drohen. Wir wollen neue Vergütungsmodelle einführen, die Kreativen faire Vergütung zukommen lassen.
Alle EU-Abgeordneten müssen ihre Lobby-Aktivitäten öffentlich dokumentieren.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Wir fordern, dass das vom EP und der Kommission geschaffene Lobbyregister für alle EU-Institutionen verbindlich wird. Die Regeln, nur registrierte Lobbyisten zu treffen und Treffen zu veröffentlichen, sollen in allen EU-Institutionen für alle gelten, die an EU-Entscheidungen mitarbeiten.
Es ist richtig, dass westeuropäische Staaten Gas über eine Ostsee-Pipeline direkt von Russland beziehen (Nord Stream 2).
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Die Pipeline Nord Stream 2 verstößt gegen die Ziele der Europ. Energieunion. Sie ist nicht nötig für die Energiesicherheit Deutschlands oder der EU. Sie verstößt gegen Sicherheit
Europäische Unternehmen sollen bei öffentlichen Ausschreibungen Vorrang haben.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Lehne ab
Wir wollen keinen Protektionismus und keine europäische Kopie von Trumps America-First-Politik. Wenn die öffentlichen Ausschreibungen jedoch besondere ethische, soziale und ökonomische Standards verlangt, können dadurch unter Umständen lokale Unternehmen den Vorrang bekommen.
Zum 18. Geburtstag sollen alle EU-Bürger*innen ein kostenloses Interrailticket erhalten.
Anna Deparnay-Grunenberg
Position von Anna Deparnay-Grunenberg: Stimme zu
Völkerverständigung auf der persönlichen Ebene ist die Basis für das Gelingen des europ. Projektes. Wir wollen allen Auszubildenden und Studierenden ein Jahr lang ein Interrailticket zur Verfügung stellen. Perspektivisch möchten wir dies auch durch Angebote ergänzen, die sich jeder leisten kann.

Über Anna Deparnay-Grunenberg

EUROPA KANN MEHR, UNSER PLANET NICHT MEHR! 

ich möchte mit Euch die Chance ergreifen, die uns die Europäische Union bietet, und den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Solidarität gestalten.

Lasst uns gemeinsam in dieses Abenteuer eintreten, lasst uns mutig und innovativ sein. Lasst uns ein Europa bauen, das mehr kann!

Ich kandidiere für das Europa-Parlament, als tatkräftige Kommunalpolitikerin, als Umwelt- und Forstwissenschaftlerin und als Expertin des Wandels.

Ich stehe für:

  • Starke Städte und Gemeinden in der Europäischen Union, um das Potenzial der Kommune für die ökologische Transformation und den Klima- und Artenschutz richtig zu nutzen
  • Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit, um drängende europäische Herausforderungen anzugehen
  • Wandel hin zu einer ethischen Wirtschaft, die dem Menschen dient, da Gemeinwohlorientierung die Basis für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ist
  • Gezielten Ausbau der Chancen der Digitalisierung für eine Grüne Zukunft: nachhaltige Mobilitätskonzepte, lebendigere und demokratischere Beteiligungsformen sowie 100% regenerative Stoff-Kreisläufe!

Brücken bauen – Mehr bewegen  

Als Deutsch-Französische Europäerin und engagiertes Mitglied bei den deutschen sowie den französischen Grünen verstehe ich mich als eine Brückenbauerin. Transnationaler und parteiübergreifender Austausch bringt uns im Europaparlament in grundlegenden Fragen unserer Zeit weiter. Herausforderungen wie die Energiewende, Digitalisierung, Migration und das angeprangerte Demokratiedefizit will ich – radikal vernetzt denkend – mit den Mitgliedstaaten und deren BürgerInnen angehen. Ein progressiver Zusammenschluss Frankreichs und Deutschlands als Pioniere bei der Lösung der aktuellen Krisen kann hohe Ausstrahlungskraft auf die ganze EU haben!

In Frankreich wird die EU als supranationales Gebilde oft kritisch beäugt; die Angst, dass der eigene Gestaltungsspielraum leidet, ist groß. Auch in Deutschland macht sich auf lokaler Ebene zunehmend das Gefühl breit, der EU gegenüber ohnmächtig zu sein. Wenn wir es richtig anpacken, kann die EU jedoch Souveränität und Schutz statt Fremdbestimmtheit bedeuten – und das auf allen Ebenen.

Kommunen als Brückenpfeiler

Circa 80% der Entscheidungen der EU werden auf kommunaler Ebene umgesetzt. Als Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Gemeinderat mache ich täglich Erfahrungen wie europäische Politik und Gesetzgebung direkt in den Kommunen wirken. Lasst uns Europa in den Kommunen positiv erlebbar machen und die Stimme der Gemeinden und der Regionen in Europa stark werden lassen!

Wir Stadträte konnten erfahren, wie die EU den Kommunen Aufwind für nachhaltige Ideen geben kann: Endlich gab es beispielsweise in der Automobilhauptstadt Stuttgart eine breite Aufmerksamkeit für die schlechte Luftqualität. Dank der EU-Grenzwerte und der drohenden Fahrverbote wurde die Kommune handlungsfähiger: ÖPNV Tarifreform, Umgestaltung der Innenstädte, Rad-Infrastrukturausbau und eine Machbarkeitsstudie zu einer urbanen Luft-Seilbahn in einem boomenden Gewerbegebiet konnten wir GRÜNEN in Stuttgart durchsetzen. Im Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur wurden innovative Konzepte von engagierten Bürger*innen entwickelt und umgesetzt. Somit wurde auch „Europa vor Ort” sehr greifbar.

Ich werde die Bürger*innen in ihren Quartieren verstärkt in die Europa-Arbeit einbinden, damit die EU konkret und positiv erlebbar wird. Denn die EU kann mehr Lebensqualität und mehr Nachhaltigkeit lokal und global bedeuten und das kann an Projekten erfahrbar gemacht werden. Das EU-geförderte Programm “Stadt am Fluss” bedeutet zum Beispiel eine konkrete Revitalisierung des Neckar-Ufers, an dem ich abends mit meinen Kindern im öffentlichen Raum die Füße im Wasser baumeln lassen kann. Nachhaltigkeit ist immer ökologisch und sozial zugleich!

Nachhaltigkeit im Visier

Als Forst- und Umweltwissenschaftlerin mit kommunalpolitischer Verantwortung im Herzen des Technologielandes Baden-Württemberg erlebe ich das Spannungsfeld zwischen Innovationskraft und Belastung von Umwelt und Gesellschaft. Das spornt mich an, gangbare Wege auf europäischer Ebene aufzuzeigen.

Wir GRÜNEN wissen, dass uns unsere heutigen Produktionsmethoden, Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zwar großen Wohlstand beschert haben, aber auch eine gravierende Belastung für unseren Planeten sind. Ungleichheiten werden verstärkt, der Klimawandel wird befeuert, natürliche Ökosysteme werden zerstört, Artenvielfalt schwindet und Menschen werden aus Ihren Ländern und Regionen vertrieben. Weitermachen wie bisher ist schlicht nicht zukunftsfähig!

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen starke Leitlinien für künftige EU-Richtlinien und Direktiven werden. So können wir Großes erreichen!

Also lasst uns handeln, lasst uns gestalten!

Europa kann mehr, unser Planet nicht mehr!

Gemeinsam die EU gestalten, gemeinsam das Abenteuer Wandel in die Hand nehmen

Als Spezialistin für Transformationsprozesse und Bildung für nachhaltige Entwicklung bin ich auch als Selbstständige mit meinem Unternehmen AbenteuerWandel unterwegs. Ich unterstütze Menschen aus eingefahrenen Mustern auszubrechen, frisch zu denken und Neues zu gestalten. Diese Fähigkeit und dieses Wissen möchte ich im Europa-Parlament einbringen.

Wir müssen Lösungswege aufzeigen, wie man Innovationen, Digitalisierung und Hochtechnologie mit Umweltschutz verbinden und dabei sinnstiftende Arbeitsplätze schaffen kann. Auch soziale Innovationen bringen uns weiter:

Mein Pilotprojekt „Gemeinwohlorientierung von Unternehmen“ hat bereits dazu geführt, dass seit 2015 zahlreiche Privatunternehmen und auch zwei große kommunale Eigenbetriebe in Stuttgart den – ethisch und partizipativ sehr anspruchsvollen – Bilanzierungsprozess der Gemeinwohl-Ökonomie durchlaufen haben. Dabei mussten sie nichts Geringeres herausfinden als die Antworten auf die Frage: „Was bewirke ich als Unternehmen in der Welt?“. Zu Ende gedacht zielt diese Idee auf eine Wende hin zu einem ethischeren Wirtschaftssystem: Unternehmen, die in Europa langfristig florieren wollen, werden gefördert – oder eben auch nicht! – in Abhängigkeit von ihren Bemühungen um Transparenz und Demokratie, ihres Respekts der Menschenwürde, ihrem ökologischen Fußabdruck und ihren sozialen Auswirkungen in Europa – und mit Blick auf die Lieferketten: auch in der ganzen Welt! Unternehmen werden dadurch reale Treiber der Nachhaltigkeit und des Gemeinwohls.

Den starken Wandel, den die Digitalisierung in all unseren Lebensbereichen bewirkt, müssen wir europäisch gestalten. Dabei ist es elementar, für eine energie- und rohstoffeffiziente Entwicklung von künftigen IT-Systemen und Netzen zu sorgen. Mit der zunehmenden digitalen Vernetzung können wir grundlegende Schritte in Richtung „circular economy“ (Kreislaufwirtschaft) einläuten. Intermodale Mobilität, Re-duce, Re-cycle und Re-use sowie intelligente Netze können verknüpft mit einer green-IT Strategie für die Reduzierung von CO2-Ausstoss und Ressourcenverbrauch genutzt werden. Der Ausbau der Systeme muss ökologisch und wertebasiert auf EU-Ebene reguliert werden. In einer digitalen Welt müssen wir GRÜNEN uns stets für Transparenz, Datenschutz, Teilhabe und Partizipation (Petitionen, Elemente der direkten Demokratie, Bürger-Haushalte) einsetzen: Wir denken radikal vernetzt!

Ich will kämpfen für ein Europa, das wieder inspiriert und begeistert! 

Ein Europa, das mehr kann. Für alle.

Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 22Mai2019

(...) Und wie möchtest du es schaffen, dass die Politik komplexe Fragen der Nachhaltigkeit ganzheitlicher als bisher angeht? Über Ressorts und politische Grenzen hinweg? (...)

Von: Gbovnf Yhgur

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

In welchen Bereichen sollten die Kommunen das letzte Wort behalten?

Von: Gubefgra Jnygre

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

Wenn es um die Daseinsvorsorge geht, sollten Kommune das letzte Wort behalten. (...)

# Wirtschaft 20Mai2019

Liebe Anna, wie möchtest du das Thema Gemeinwohlökonomie auf europäischer Ebene voranbringen?

Von: Naargg Nyynva

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

(...) Anlage-Richtlinie in der Verwaltung durchgesetzt. Nach dieser Richtlinie investiert die Stadt künftig weder in Kohle, Öl und Gas oder Produkte und Firmen, die sich Kinderarbeit bedienen oder mit der Rüstungsindustrie verbandelt sind. Das ist ein konkreter Ansatz. (...)

Welche Ideen haben Sie dazu, wie man Mobilität&Verkehr mit den Klimazielen vereinbaren kann?

Von: Fnenu Nonqv

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

(...)

Wie möchten Sie den Beruf des Erziehers fördern und attraktiver gestalten?

Von: Raevpb Fpunaqy

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

(...)

# Wirtschaft 20Mai2019

(...) in letzter Zeit wird immer mehr über die Gemeinwohl-Bilanz geredet, können Sie den Hintergrund dazu erklären und die Vorteile so einer Gemeinwohlbilanz erläutern. Was habe ich als Unternehmer für Vorteile wenn ich sie erstelle und wo bekomme ich dazu Unterstützung? (...)

Von: Xney-Urvam Gevpx

Antwort von Anna Deparnay-Grunenberg
DIE GRÜNEN

Ich wünsche mir zwar große Veränderungen, doch eine Umsetzung in kleinen Schritten ist im Bereich der Wirtschaft angesagt.. (...)

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