Andy Grote

| Kandidat Hamburg 2011-2015
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Volljurist
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt
Parlament
Hamburg 2011-2015
Wahlkreis
Hamburg - Mitte

Die politischen Ziele von Andy Grote

Politik bedeutet für mich Leidenschaft und den Willen, etwas für die Menschen zu erreichen. Mein Wahlkreis Hamburg-Mitte umfasst von St. Pauli bis Horn spannende und sehr unterschiedliche Stadtteile im Zentrum Hamburgs. Hier bündelt sich das wirtschaftliche und kulturelle Leben unserer Stadt. Gleichzeitig leben hier sehr viele Menschen, die zu den schönen Seiten Hamburgs kaum einen Zugang haben, weil sie zu geringe Einkommen haben und es in ihren Quartieren an sozialer Infrastruktur oder an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Mein Motto ist deshalb: Hamburg für alle! Als Sprecher für Stadtentwicklung beschäftige ich mich damit, in was für einer Stadt wir in Zukunft leben wollen. Wie viel Grün, welche Architektur, welche Verkehrswege und –mittel, wie viele und was für Wohnungen und wie viele „Leuchtturmprojekte“ wollen wir haben und wie schaffen wir es, dass alle Hamburgerinnen und Hamburger an der hohen Lebensqualität, die unsere Stadt bieten kann, auch teilhaben können. Zentrales Anliegen ist mir, dass die soziale Mischung in den innerstädtischen Stadtteilen erhalten wird, indem vor allem ausreichend bezahlbarer Wohnraum entsteht.

Über Andy Grote

Privater Lebenslauf:
Andy Grote wurde am 14. Juni 1968 in Erpen bei Osnabrück geboren. Seine Schulzeit verlebte er in Büsum, wo er zwischen 1978 und 1987 das Nordsee-Gymnasium besuchte. Im Anschluss leistete er zwei Jahre Dienst bei der Bundesmarine. 1990 begann er an der Universität Hamburg das Studium der Rechtswissenschaften, von 1997 bis 2000 absolvierte er sein Rechtsreferendariat in Hamburg und Washington D.C..
Von 2000 bis 2001 arbeitete Grote als Wissenschaftlicher Referent für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Baubehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.
2002 machte er sich schließlich als Rechtsanwalt selbständig, seit 2004 ist er Partner in der Sozietät Bernzen Sonntag Rechtsanwälte. Seine Schwerpunkte sind Verwaltungsrecht, Sozialrecht, öffentliches Baurecht sowie Europarecht.
Andy Grote ist Mitglied des Übersee-Clubs, der Europa Union. Außerdem ist er Vereinsmitglied und Unterstützer des FC St. Pauli.

Politischer Lebenslauf:
Von 1997 bis 2001 war Andy Grote Mitglied der Deputation in der Stadtentwicklungsbehörde. Deputationen sind eine Hamburger Besonderheit, unter Vorsitz des jeweiligen Senators nehmen 15 ehrenamtliche, von den Bürgerschaftsfraktionen berufene Bürger verschiedene Kontroll- und Mitwirkungsaufgaben wahr.
2002 wurde Grote Mitglied in der Bezirksversammlung Mitte, nach seiner Wiederwahl 2004 übernahm er den Fraktionsvorsitz der SPD-Fraktion, die in einer Koalition mit den Grünen den Bezirk Mitte regierte.
Bei der Bürgerschaftswahl 2008 wurde Grote als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter für den "Wahlkreis 1 Hamburg-Mitte" in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. Sein Wahlkreis umfasst die Stadtteile Altstadt, HafenCity, Neustadt, St. Pauli, St. Georg, Hamm, Horn und die Insel Neuwerk.
Die Fraktion wählte Grote zu ihrem Fachsprecher für Stadtentwicklungspolitik – angesichts des Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Hamburg ein wichtiges Politikfeld, dem sich Grote mit voller Leidenschaft widmet.

# Stadtplanung 18Feb2011

Lieber Herr Grote,

ich wohne auf einem Bauwagenplatz in Wilhelmsburg / Bezirk Mitte, der bis 30.04.2011 geduldet ist.
Wir befinden...

Von: Marie Holzapfel

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Lieber Herr Grote,

in der Hafencity gibt es eine Grundschule und eine Kita, das Einzugsgebiet ist auch die Südliche Neustadt. Eine direkte...

Von: Marianne Wellershoff

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Für diejenigen, die mir einem Kinderwagen unterwegs sind, stellt sich dabei in der Tat das Problem der fehlenden Barrierefreiheit der U-Bahnstation Rathaus. Der Senat hat in den letzten Jahren den barrierefreien Ausbau des ÖPNV sträflich vernachlässigt. Das wollen wir ändern, sodass baldmöglichst auch die Station Rathaus einen Fahrstuhl erhält. (...)

# Umwelt 14Feb2011

Sehr geehrter Herr Grote,

Greenpeace hat es aufgedeckt. Hamburg soll zum CCS-Lager werden. Wie stellt sich die Hamburger SPD zu diesen...

Von: Jörg Behrschmidt

Antwort von Andy Grote (SPD)

Sehr geehrter Herr Behrschmidt,

in der Frage bin ich kein wirklicher Experte, aber alle Vertreter der SPD, die dazu gefragt wurden, haben...

# Stadtplanung 10Feb2011

Sehr geehrter Herr Grote,

auch ich bin sehr dafür neue Sozialwohnungen in Hamburg zu bauen. Nur frage ich mich, wo diese denn noch...

Von: Winfried Kölsch

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) danke für Ihre Frage. Sie haben Recht, das Ziel, 6.000 neue Wohnun6.000ährlich in Hamburg zu bauen, wird uns alle Entschlossenheit abverlangen. Aber dann ist es möglich und auch notwendig. (...)

# Soziales 10Feb2011

Hallo Herr Grote!

Wir, das Projekt "MischDichEin!", sind eine Gruppe von Besuchern des Kulturhaus Bienenkorb beim Rauhen Haus. Anlässlich...

Von: Lasse Nottelmann

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Viele Menschen, gerade wenn sie aufgrund einer Behinderung, ihres Alters oder aus anderen Gründen nur eingeschränkte mobil sind, sind auf den ÖPNV angeiwesen, um sich in der Stadt bewegen zu können. Hamburg hat den Ausbau der Barrierefreiheit der ÖPNV-Haltstellen in den Vergangenen Jahren leider nur sehr zaghaft betrieben. Wir hinken heute anderen Großstädten deutlich hinterher. (...)

Hallo, Herr Grote -

Im Jahre 2013 - also in der bevorstehenden Legislaturperiode - ist in Hamburg wieder ein evangelischer Kirchentag...

Von: Tom Vogt

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Ich persönlich fühle mich der humanistisch aufkhumanistischTradition mindestens ebenso verbunden wie der kirchlichen. Ich kenn insoweit aber keine in vergleichbarer Weise in unsere Gesellschaft hineinwirkende Institution oder Organisation, die diese Tradition repräsentiert und für die Ausrichtung anziehungsstarker Großveranstaltungen in Betracht käme. (...)

# Stadtplanung 7Feb2011

Moin Herr Grote!

Wohnen in Hamburg wird immer teurer. In den vergangenen Jahren wurden zu wenig Wohnungen gebaut, die auch bezahlbar sind....

Von: Marc Hansen

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Auch an weiteren Stellen werden wir bei jedem Neubauvorhaben versuchen, bezahlbaren Wohnraum durchzusetzen. Außerdem wollen wir bis zum Sommer eine soziale Erhaltungsverordnung für St. (...)

# Gesellschaft 3Feb2011

Nr.1 Gewissensfrage
Die Möglichkeit, einzelne Personen direkt in die Bürgerschaft zu wählen oder wenigstens deren Entsendung zu unterstützen...

Von: Ralf Randau

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) In der Stadtentwicklungspolitik sehe ich die Schaffung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum als zentrale Aufgabe, auch für mich persönlich an. Die Zahl der geförderten Sozialwohnungen pro Jahr muss auf 2.400 verdoppelt werden. Diese Wohnungen müssen in allen Hamburger Stadtteilen gebaut werden, vor allem aber dort, wo deutliche Mietpreissteigerungen zu Verdrängung einkommensschwächerer Bevölkerungsgruppen führt. (...)

Sehr geehrter Herr Grothe,

sie haben ja jetzt die Grundschulen schön als Ganztagsschulen ausgebaut. Wann sind die Stadtteilschulen,...

Von: Martha Müller

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Andere werden nach und nach folgen, bis alle oder jedenfalls fast alle Stadtteilschulen auch Ganztagsschule sind. Wann es für welche Stadtteilschule losgeht, wird auch viel von der Initiative der einzelnen Schule und der Eltern vor Ort abhängen. Auch das Betreuungsangebot während der Ferien wird wahrscheinlich an den einzelnen Schulen unterschiedlich sein. (...)

# Soziales 27Jan2011

Sehr geehrter Herr Grote,

wie Ihnen sicherlich bekannt ist, beabsichtigt das Bezirksamt Hamburg-Mitte eine Schließung, Teilschließung oder...

Von: Marcus Rietz

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Nach zahlreichen Streichungen und Einsparungen in anderen Stadtteilen, wird der Spardruck allerding wohl dazu führen, dass nicht beide bestehenden Einrichtungen in der Neustadt (HdJ und JUKZ) an getrennten Standorten unverändert finanziert werden können. Ich setze mich dafür ein, dass eine Zusammenlegung beider Angebote am Standort Stintfang passiert. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Stintfang ist für das Einzugsgebiet der gesamten Neustadt nicht gerade zentral gelegen und das sehr große Haus ist im Unterhalt unverhältnismäßig teuer. (...)

# Gesellschaft 27Jan2011

Sehr geehrter Herr Grote -

Auf Ihren Wahlplaketen hier in St. Pauli steht derzeit der Slogan "Was für einen Stadtteil wollen sie haben?"...

Von: Tom Vogt

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) Ein Problem ist allerdings schwer zu lösen: durch die große Zahl von Menschen, die mittlerweile im Bereich Schulterblatt / Schanze unterwegs sind, hat sich ein reger Fußgängerverkehr zwischen Schulterblatt und Reeperbahn entwickelt, der vielfach durch früher relativ ruhige Wohnstraßen führt. Hier sehe ich eigentlich nur die Möglichkeit, die Clubs, Bars und Kneipen so stark wie möglich in den Kernbereichen des Vergnügungsviertels zu konzentrieren und in den Wohnstraßen über einen Zulassungsstopp für Kneipen etc. nachzudenken. (...)

Sehr geehrter Herr Grote,

Im Gegensatz zu allen anderen großen Parteien nennt die SPD in ihrem Wahlprogramm keinerlei konkrete Maßnahmen im...

Von: Jörg Kulzer

Antwort von Andy Grote (SPD)

(...) natürlich braucht Hamburg einen leistungsfähigen ÖPNV und dafür auch einen Ausbau des schienengebundenen Nahverkehrs. Deshalb hat die SPD auch bis 2001 die Stadtbahn konkret mit vorangetrieben. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen etwas verändert: Die erforderlichen Haushaltsmittel wurden von der CDU in den Bau der U4 in die HafenCity gesteckt und die finanziellen Spielräume der Stadt haben sich drastisch verringert. (...)

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