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Andreas Schwarz
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Frage von Ulrich H. •

Der Eckige Tisch e.V. fordert von den katholischen Bischöfen: „Keine Einrede der Verjährung in Schmerzensgeldprozessen“. 1. Würden sie als Politiker diese Forderung aktiv unterstützen? 2.Wenn ja, wie?

Der eckige Tisch e.V. fordert die Bischöfe auf, in Schmerzensgeldprozessen auf die Einrede der Verjährung zu verzichten und damit eine gerechte Entschädigung für die Betroffenen von sexuellem Missbrauch im Kontext der katholischen Kirche zu ermöglichen.

Die Katholische Kirche hat sexuellen Missbrauch jahrzehntelang systematisch verheimlicht, die Täter geschützt, die Opfer ignoriert.

Nun beruft sie sich in Schmerzensgeldprozessen auf Verjährung, was sie zunächst anders versprach.

Richter und Opferanwälte gehen von rechtsmissbräuchlichem Verhalten aus. Dies muss aber erst in höheren Instanzen geklärt werden. Bis dahin vergehen Jahre. So lange ist der Weg für erfolgreiche Klagen auf Schmerzensgeld blockiert. Damit kalkuliert die Kirche und spielt auf Zeit. Und die Opfer werden immer älter.

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