Vermögens- und Erbschaftssteuer für Superreiche? (zB. ab 20 Millionen, Stand 2026)
Sehr geehrter Herr Dobrindt,
das Aufstiegsversprechen in westlichen Gesellschaften ist "futsch". Vor dem Hintergrund der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung sehen viele die Ursache für den Aufstieg rechter bis rechtsextremer Parteien auch im unerfüllten Wunsch nach einer fairen Besteuerung von Vermögen und Erbschaften (Beispiel: Garys Economcs auf Youtube).
Eine Leistungsgesellschaft heißt doch prinzipiell: Hohe Steuern auf Vermögen und Erbschaften, geringe Steuern auf Einkommen (letzteres liefert einen Arbeitsanreiz und senkt Lohnkosten - das kurbelt die Wirtschaft an!).
Es ist offensichtlich, dass eine Fehlallokation zu unverdienter Vermögenskonzentration führt, auch wenn diese schwer exakt quantifizierbar ist.
Wann wird das Thema Vermögens- und Erbschaftssteuer für Superreiche endlich aus der "Schmuddelecke" geholt und ernsthaft und medienwirksam diskutiert?

