Fragen und Antworten

Frage von Judith P. • 20.02.2025
Wie stehen Sie zum AfD-Verbot?
Portrait von Maximilian Schirmer
Antwort 21.02.2025 von Maximilian Schirmer Die Linke

Die Linke im Bundestag unterstützt deshalb eine juristische Prüfung eines AfD-Verbots. Ein Verbotsverfahren nach Artikel 21 Grundgesetz ist rechtlich anspruchsvoll und erfordert einen Nachweis, dass die AfD aktiv darauf hinarbeitet, die freiheitlich-demokratische Grundordnung abzuschaffen. Das Bundesverfassungsgericht muss darüber entscheiden – eine politische Verbotsdebatte allein reicht nicht aus.

Portrait von Maximilian Schirmer
Antwort 21.02.2025 von Maximilian Schirmer Die Linke

Die von SPD, Grünen, FDP und Union beschlossene Resolution hat das Ziel verfehlt, jüdisches Leben in Deutschland tatsächlich zu schützen. Statt konkreter Maßnahmen gegen Antisemitismus beinhaltet sie problematische Formulierungen, die Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und kritische Stimmen unter Generalverdacht stellen können.

Portrait von Maximilian Schirmer
Antwort 12.02.2025 von Maximilian Schirmer Die Linke

Zu meinen größten Erfolgen gehört dass wir in Pankow mehr aufsuchende Straßensozialarbeiter eingestellt haben und obdachlose Menschen nicht einfach nur vertrieben werden, sondern nachhaltig Vertrauen aufgebaut wird und diese in Hilkfstrukturen gebracht werden sollen

Über Maximilian Schirmer

Ausgeübte Tätigkeit
Landesvorsitzender Berliner Linke
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler (M.A.)
Wohnort
Berlin
Geburtsjahr
1990

Maximilian Schirmer schreibt über sich selbst:

Portrait von Maximilian Schirmer

In Weißensee und Prenzlauerberg ging ich zur Schule, in die Jugendklubs und habe ich meine ersten Nebenjobs gemacht. Dieser Bezirk ist mein Zuhause, hier wohnen meine Freunde und meine Familie. Ich mache Politik mit den Nachbarn für die Nachbarn, denn auch in unserem Kiez wird es jeden Tag schwieriger über die Runden zu kommen. Die Mieten steigen, die Löhne zu oft nicht und die Lebensqualität nimmt stetig ab. 

Nach meinem Abitur habe ich meinen Zivildienst im Jugendhaus Königstadt geleistet, wo ich erleben durfte, wie wichtig soziale Angebote für junge Menschen sind. Danach studierte ich Politik, Verwaltung und öffentliches Recht im Bachelor und schloss meinen Master in Politikwissenschaften ab. Während des Studiums arbeitete ich jahrelang in der Gastronomie, um mein Studium zu finanzieren. 

Beruflich habe ich mich als Referent für Gesundheit im Bezirksamt Lichtenberg für mehr Arztpraxen und ein gut ausgestattetes Gesundheitsamt eingesetzt. Seit 2016 bin ich ehrenamtlicher Kommunalpolitiker. Hier streite ich für bezahlbare Mieten, einen guten ÖPNV, mehr Angebote für Jugendliche, eine starke Vertretung der Senioren und die Beendigung von Obdachlosigkeit. 

Die Linke ist seit 2013 meine politische Heimat. Im Mai 2023 wurde ich zum Landesvorsitzenden der Berliner Linken gewählt.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2025

Angetreten für: Die Linke
Wahlkreis: Berlin-Pankow
Wahlkreis
Berlin-Pankow

Kandidat Berlin Wahl 2023

Angetreten für: Die Linke
Wahlkreis
Treptow-Köpenick 5
Wahlliste
Landesliste
Listenposition
36

Politische Ziele

Liebe Wählerinnen und Wähler,

eine Stadt, die wächst, ist vor viele Probleme gestellt. Unsere Viertel sind keine Investitionsmöglichkeiten, sondern Wohn- und Lebensraum. Viele Kieze haben eine lange Geschichte und die Menschen sind hier fest verwurzelt. Politik soll verbinden, statt zu spalten und muss gemeinsam mit den Menschen nach Lösungen suchen. Die Mieten und Energiekosten müssen bezahlbar bleiben, damit Berlinerinnen und Berliner nicht aus ihrem Zuhause verdrängt werden. Für Neubaugebiete braucht es echte Bürgerbeteiligung und die notwendige Infrastruktur, unter anderem für Verkehr, Kitaplätze und Jugendeinrichtungen. Mobilität bedeutet, dass alle Menschen, jung oder alt, barrierefrei ans Ziel kommen. Nur Politik, die an alle denkt, ist wirklich sozial.

 

daher möchte ich das für Sie in den ersten 100 Tagen nach der Wahl auf den Weg bringen:

 
  1. Versorgung mit Ärztinnen und Ärzten
    1. Im Bezirk Treptow-Köpenick gibt es einen starken Mangel an Haus- und Kinderarztpraxen. Es müssen hier umgehend mindestens zwei neue Praxen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) angesiedelt werden, um die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Langfristig braucht es weitere Praxen und Gesundheitscenter.
  2. Kiezbus für Wendenschloß und Müggelheim
    1. Der Bezirk wird immer stärker verdichtet (z.B. Marienhain), ohne dass es ein ausreichendes Angebot für den ÖPNV gibt. Dafür schlage ich als schnelle Lösung einen Kiezbus vor, der eine preisgünstige und barrierearme Mobilität für alle sicherstellt. Der Kiezbus wäre bei Bedarf rufbar und verbindet die Viertel (z.B. Grüne Trift und Allende Viertel) miteinander.
  3. Bürgerbeteiligung bei Bauprojekten sofort umsetzen!
    1. Berlin wächst in allen Bezirken. Jedoch darf eine Bebauung nicht ohne die Beteiligung der Nachbarinnen und Nachbarn passieren und muss verhältnismäßig sein. Berlin ist keine Investitionsmöglichkeit, sondern unser Wohn- und Lebensraum. Kein Bauprojekt soll mehr ohne frühzeitige Beteiligung entstehen. Ich möchte, dass bei bereits begonnen Bauprojekten umfassende  Beteiligungsverfahren nachgeholt werden und die verkehrliche und soziale Infrastruktur gemeinsam entwickelt wird.