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(...) Auch in Berlin sollte inzwischen klar geworden sein, dass Offshore-Windenergie deutlich stärker und zielgerichteter zu fördern ist. Die jetzt vom Bundesumweltminister genannte Summe von 5 Milliarden über die KfW zur Förderung von Offshore-Windparks lassen allerdings daran zweifeln. (...)
(...) Wenn man über den Sinn oder Unsinn des Rettungsschirms urteilen will, darf man nicht nur diesen betrachten, man muss die Gesamtheit der wirtschaftlichen Verflechtungen mit einbeziehen. Der Economist beziffert das Volumen der finanziellen Verbindlichkeiten zwischen Deutschland und den drei Rettungsschirmländern Irland, Portugal und Griechenland auf rund 230 Mrd. (...)
(...) Es bleibt dabei, dass eine Großstadt wie Bremen, die sich im harten Wettbewerb mit anderen großstädtischen Standorten befindet, seine Möglichkeiten nur mit Zukunftsinvestitionen voll ausschöpfen kann. Es ist nicht so, wie Sie vermuten, dass Privatinvestoren hier Schlange stehen. (...)
(...) Ohne diese Hilfen wäre es derzeit weder Irland, noch Portugal oder Griechenland möglich, sich mit frischem Geld zu refinanzieren. Allerdings sind die Rettungsschirme nur ein Teil der Problemlösung. Sie übernehmen eine Art Brückenfunktion, bis sich die betroffenen Staaten wieder alleine auf den Märkten bewegen können. (...)
(...) Auch in den auswärtigen Beziehungen, bei unserem Einsatz für einen stabilen Euro und in der Energieversorgung müssen wir berechenbar sein. Wer zur Beliebigkeit neigt, muss sich über einen Verlust an Glaubwürdigkeit nicht wundern." (...)