(...) Nicht nur SPD, sondern auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, in der viele Lehrerinnen und Lehrer organisiert sind, fordert, den Mangelfacherlass nicht aufzuheben. Vorsichtig gesagt könnte man dort tatsächlich von einer Beratungsresistenz sprechen. (...)
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(...) Mir ist auch nicht klar, wie er wissen will, dass wir in den Sitzungen nie über einen Schulformwechsel nach Klasse 6 gesprochen haben sollen, wo er doch selber nur an einer einzigen Sitzung teilgenommen hat. Das Gegenteil war der Fall. (...)
(...) Laut Rechtslage wird die Organisation und Finanzierung der Schülerbeförderung im § 4 Absatz (5) des Thüringer Gesetzes über die Finanzierung der staatlichen Schulen (ThürSchFG) geregelt. Dort heißt es: "Die Beförderungs- oder Erstattungspflicht besteht nur für die kürzeste Wegstrecke zwischen der Wohnung des Schülers und der nächstgelegenen, aufnahmefähigen staatlichen Schule, die dem Schüler den von ihm angestrebten Schulabschluss ermöglicht." (...)
(...) Das neue Schulgesetz sieht in der Tat eine Eigenbeteiligung bei den Schülerbeförderungskosten vor. Diese Regelung ist getroffen worden, um zum einen die Kreise finanziell zu entlasten und zum anderen die Neuregelung zum Wegfall der Schuleinzugsgebiete finanziell auf ein solides Fundament zu stellen. (...)
(...) Prof. von Saldern dachte bei seinem Vortrag zunächst, Hamburg würde ein zweigliedriges Schulsystem nach dem Vorbild von Sachsen und Thüringen schaffen wollen, also ein Gymnasium neben einer Mittelschule, die nur bis Klasse 10 führt. Die Gesamtschulen würden demnach abgeschafft. (...)