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(...) Abhilfe würde ein verdienstunabhängiges Erziehungsgehalt bringen: Alle Eltern bekommen, unabhängig von ihrem Einkommen vor der Geburt einen festen Betrag zur Unterstützung (z.B. 1.000 € pro Monat). Auch auf diese Weise hätten berufsatätige Eltern einen Ausgleich für den Verdienstausfall, wie es momemntan beim Elterngeld der Fall ist. (...)
(...) Und natürlich ist es für die Familien schön, wenn es dafür auch noch Geld vom Staat gibt. Wir wissen aber aus Erfahrung, und die habe ich nach 12 Jahren als Bürgermeister, daß eben dann viele Erziehungsberechtigte die Kinder nicht in den Kindergarten schicken, weil es nur dann das Betreungsgeld gibt, wenn keine Einrichtungen wie Kindergärten in Anspruch genommen werden. Die Gefahr ist sehr groß, daß gerade die Kinder, die es sehr nötig hätten in einer Einrichtung soziales Verhalten zu lernen, diese eben nicht besuchen dürfen, weil die Mutter oder der Vater das Geld lieber nimmt. (...)
(...) Wichtige Forschungsergebnisse des IFP sind z.B. in den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan eingeflossen, der unter http://www.ifp.bayern.de/projekte/laufende/bildungsplan.html abgerufen werden kann. (...)
(...) herzlichen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte. In der Tat wird Kinderbetreuung in hoher Qualität immer wichtiger für die Vereinbarung von Familie und Berufstätigkeit. Eltern brauchen bedarfsgerechte, flexible Angebote und müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder bei Tagesmüttern oder in Kindertagesstätten gut erzogen und gebildet werden. (...)
(...) Die SPD wollte zu Beginn der Verhandlungen keine Kindergelderhöhung beschließen, sondern lieber Infrastrukturmaßnahmen durchführen, da sie den Eltern scheinbar nicht zutraut, die richtige Verwendung des Kindergeldes zu garantieren. Dieses Misstrauen gegenüber Eltern stößt bei uns auf vollkommenes Unverständnis. (...)