(...) Zu D-Mark Zeiten, als die Geldschöpfung alleine durch die Bundesbank bestimmt wurde, lag der Durchschnittswert bei 2,7%. Die Annahme, die EZB und ihr oberstes Entscheidungsgremium, nämlich der EZB-Rat, könnten Inflation nicht ernst nehmen, hält diesen Zahlen aus unserer Sicht nicht stand. (...)
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(...) Des Weiteren führen Sie die exponentielle Zinswachstumsfunktion als Problem an. Die Inflation ist aber genau das Ventil, das der exponentiellen Zinswachstumsfunktion ihre Gefahr nimmt. Immer dann, wenn die Sparzinsen oberhalb der Inflation liegen, führt der Zinseszinseffekt tatsächlich zu einer Umverteilung von arm zu reich, da vermögende Menschen in diesem Fall noch mehr Vermögen erwerben, ohne dafür zu arbeiten. (...)
(...) Dennoch besorgen auch mich die jüngeren Entwicklungen zur Geldpolitik im EZB-Rat und hier insbesondere das Outright Monetary Transactions (OMT) Programm, das die Deutsche Bundesbank zu Recht ablehnt. Deswegen hat die FDP-Bundestagsfraktion bereits im März 2013 die Forderung nach einer stärkeren institutionellen Verankerung der Geldwertstabilität erhoben. (...)
Liebe Frau Grothey,
Sie haben die gleiche Frage an Sigmar Gabriel gestellt. Ich darf Sie daher auf seine Antwort verweisen.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Dörte Dinger