(...) Es handelt sich ursprünglich um eine rein privatwirtschaftliche Initiative, die insgesamt 15 Unternehmen in einem Konsortium vereint und bis Ende 2012 ein mögliches Umsetzungsszenario erarbeiten möchte. Bisher stehen als potenzielle Standorte für Wind- und Solarenergieanlagen die Wüstenregionen der Mittelmeerländer im Fokus. Darüber hinaus wird eine Kooperation mit weiteren Wüstenländern, beispielsweise im arabischen Raum, angestrebt. (...)
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(...) Europa braucht eigentlich keinen DESERTEC Strom aus Nordafrika, weil Europa das Potenzial hat, sich spielend zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien aus heimischen Quellen selbst versorgen kann. Trotzdem ist die Bedeutung von DESERTEC enorm. (...)
Sehr geehrte Frau Küpfer,
zur Beantwortung Ihrer Fragen bitte ich Sie, sich direkt an mein Büro zu wenden:
klaus.breil@bundestag.de
Mit freundlichen Grüßen
(...) Ich finde es sehr gut, dass Sie sich mit der Thematik Energie und in diesem Fall mit dem Thema Desertec befassen. (...) Ich persönlich halte das Projekt Desertec, das übrigens technisch in Baden-Württemberg entwickelt wurde und zurzeit von einer Reihe von Firmen weiterentwickelt wird, für umsetzbar und machbar. (...) Desertec könnte in Zukunft einen Teil des europäischen Strombedarfs decken. (...) Zudem besteht ein hoher Investitionsbedarf und die riesigen Geldmengen zum Aufbau von Desertec können die nordafrikanischen Staaten kaum selber tragen. (...) Die SPD steht dem Desertec-Projekt kritisch aber ergebnisoffen gegenüber. Energieexperten der SPD mahnen, dass man die Energiewende nicht auf die Zukunft verschieben darf, wie auf ein Projekt Desertec, sondern dringend jetzt bei uns selber die regenerative Stromerzeugung durch verstärkten Ausbau von Solaranlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen bei uns angehen muss. (...) Inwieweit Desertec finanziell unterstützt oder subventioniert wird mit Unterstützung der SPD kann in absehbarer Zeit noch nicht beantwortet werden. (...)