(...) Aber auch dann gibt es keinen Königsweg, sondern Diskussionsbedarf. Ich bin jedenfalls von einer Schulwirklichkeit geprägt, in der die Kinder wohlhabender "Harlachinger" bevorzugt wurden, weil sie "von Hause aus" dem Lehrer genehme Verhaltensweisen mitbrachten. Dazu gehörte die Dialektferne und die häusliche Umgebung von Büchern und Musikinstrumenten, wie man sie in einfacheren Haushalten damals nicht vorfand und auch heute nicht vorfindet. (...)
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(...) ein gemeinsamer, integrativer Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder muss der Regelfall auch in Bayern werden. Dabei geht es aber nicht allein darum, die Kinder einfach gemeinsam in eine Klasse zu setzen, sondern es müssen auch die nötigen Bedingungen dafür geschaffen werden: (...)

(...) Im Bayerischen Landtag werde ich mich dafür einsetzen, dass sich bayerische Bildungspolitik zukünftig an akutellen erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert statt antiquierte Gesellschaftsmodelle zu reproduzieren. Daher beginnen wir mit einer umfassenden Intelligenz- und Begabungsförderung unserer Kinder bereits vor der Schule! (...)
(...) Sie werden nicht dem Lehrerbedarf der Grundschule entzogen. Durch die Zuweisung von Stammlehrkräften, Referendaren und Mitteln kann gewährleistet werden, dass die Unterrichtsversorgung im kommenden Schuljahr an den staatlichen Gymnasien sichergestellt ist. Die Staatlichen Schulämter verfügen über eine große Zahl an Unterrichtsvertretungen, so dass in einem sehr großen Umfang Unterrichtsausfall vermieden werden kann. (...)
(...) Ich bitte Sie zu berücksichtigen: Die Studienbeiträge sind in Bayern sozialverträglich ausgestaltet - wesentlich stärker als andernorts in Deutschland. Neben einer Reihe von Befreiungsmöglichkeiten etwa für Studierende aus kinderreichen Familien oder Studierende mit eigenen Kindern besteht die Möglichkeit, sich die Studienbeiträge über das Bayerische Studienbeitragsdarlehen zu finanzieren. (...)