(...) In einer pluralistischen Gesellschaft unterliegt die Hilfe zum Suizid einer unterschiedlichen normativen Bewertung je nachdem, welche religiösen, weltanschaulichen oder moralischen Einstellungen hierbei den Ausschlag geben. Während die katholische Kirche die Suizidbeihilfe grundsätzlich ablehnt, konzediert die Evangelische Kirche in Deutschland bei ebenfalls grundsätzlicher Ablehnung jedenfalls die Möglichkeit einer individualethisch begründeten, vom individuellen Gewissen und vom Gedanken der christlichen Nächstenliebe getragenen Suizidhilfe (vgl. (...)
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(...) wir im BMAS haben uns in einem Workshop mit von Armut Betroffenen im Rahmen des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung auch mit diesem Thema beschäftigt. Hier ist deutlich geworden, dass die Ungewissheit darüber, wo das zum Leben notwendige Geld herkommt und die Folgen von Arbeitslosigkeit im Extremfall bis zum Suizid führen können. (...)
Sehr geehrter Herr Plenert,
(...) Die Schädlichkeit des Cannabiskonsums, insbesondere für Heranwachsende, steht außer Frage. Neben einer erhöhten Gefahr, an Depressionen zu erkranken und Psychosen zu erleiden, befürchtet die Wissenschaft insbesondere erhebliche Gefährdungen für die Hirnentwicklung. (...)
(...) Diese Erkenntnisse untermauern meine Positionen, dass die Gefahren von Cannabis keinesfalls unterschätzt werden dürfen und dass eine Legalisierung für Erwachsene auch das Konsumverhalten der Jugendlichen beeinflusst. (...)