Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Das Foto zeigt eine Portraitaufnahme von Tabea Rößner vom Juni 2021.
Antwort 17.09.2009 von Tabea Rößner BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Wie Sie richtig bemerkt haben, lehne ich eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes ab. Die vorhandenen Regelungen leisten meines Erachtens einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und denen der Unternehmen. (...)

Antwort 17.09.2009 von Johannes Bortlisz-Dickhoff BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Kritisiert wird dieser Ansatz deswegen, weil entweder das Grundeinkommen zu hoch sei, um volkswirtschaftlich dargestellt werden zu können, oder, wenn es bezahlbar bleiben soll, so niedrig ist, dass darüber die existentielle Grundsicherung nicht gesichert werden kann. Inzwischen sehe ich auch, dass dieses Modell auch ein einkommenssteuerbasiertes Kombilohnmodell ist, weil auch prekär niedrige Arbeitseinkommen für die Leute akzeptabel würden. (...)

Antwort 21.09.2009 von Willi Dedecke Die Linke

(...) Ich unterstützte das repressionsfreie Grundeinkommen, so dass niemand sein Innerstes nach Aussen drehen muss. Dies halte ich insbesondere deswegen für erforderlich, weil hierdurch die Würde des Menschen nicht verletzt wird. (...)

Portrait von Andrea Nahles
Antwort 17.09.2009 von Andrea Nahles SPD

(...) 7,50 € ist eine gesetzliche Haltelinie, unter die niemand fallen sollte. Leider stellen wir in der Praxis immer wieder fest, dass viele Branchen und Unternehmen Löhne weit unter den von Ihnen zitierten 7,50€ ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlen. Das halte ich gelinde gesagt für eine Frechheit und Menschen unwürdig. (...)

Foto von Alexander Ulrich
Antwort 15.09.2009 von Alexander Ulrich BSW

(...) Im Ergebnis hätte der Staat dann kein Geld mehr um andere wichtige Aufgaben (Finanzierung von Krankenhäusern, Schulen etc.) zu finanzieren. Denn ein würdiges Leben hängt nicht nur vom privaten Einkommen sondern auch von wichtigen öffentlichen Gütern ab. Nicht umsonst stammt der Vorschlag des Grundeinkommens von einem ultra-rechten Ökonomen (Milton Friedman) und wird auch in der CDU unterstützt. (...)