(...) Leider ist mir der Fehler unterlaufen, die persönlichen Ausführungen zum biographischen Hintergrund von Frau Löhrmann mit in meinen Text aufzunehmen und ihn danach nicht als Grundsatzposition der Grünen, die Sie bereits von Frau Löhrmann mitgeteilt bekommen haben, zu kennzeichnen. Selbstverständlich haben wir in unserer Fraktion nach ausführlichen Debatten über die UN Konvention für Menschen mit Behinderungen auch über die Frage des gemeinsamen Unterrichts diskutiert und eine Position erarbeitet, die wir gemeinsam vertreten. Da ich keinen Anlass sehe von unserer Grundsatzposition abzuweichen, kann ich mich nur noch einmal auf die Ausführungen von Sylvia Löhrmann zustimmend beziehen. (...)
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(...) Eine stressige Situation erleben die Schülerinnen und Schüler in der vierten Klasse schon jetzt, weil sie bereits mit zehn Jahren wegen der Schulbahnempfehlung unter enormen Leistungsdruck stehen und unter Versagensängsten leiden, was hemmend auf die Persönlichkeits- und Lernentwicklung des Kindes wirkt. Die Kinder sind überfordert und die Erfolgserlebnisse bleiben aus. (...)
(...) Ich habe Verständnis für Ihre Sorgen, aber es ist wichtig, dass kein schiefes Bild entsteht. Die Entwicklung zur inklusiven Schule bedeutet gerade, dass Schluss gemacht wird mit dem Reisesonderpädagogen und die sonderpädagogische Kompetenz in den Regelschulen mit den Stellen fest verankert wird. Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif. (...)
(...) Wir wollen die Entwicklung unserer Schulen zu inklusiven Schulen. Dies wird nicht von heute auf morgen gehen. (...)
(...) Die FDP will die Vielfalt des schulischen Angebots stärken, die Selbständigkeit der Schulen fördern, den Elternwillen bei der Schulformwahl berücksichtigt wissen und die Durchlässigkeit zwischen den Schulen gewährleisten. Im Koalitionsvertrag zwischen FDP und Union haben wir uns für mehr Chancengerechtigkeit am Start, Durchlässigkeit und faire Aufstiegschancen für alle ausgesprochen. (...)
(...) Fraktionen zu einer Übereinstimmung in den für uns wichtigen inhaltlichen Positionen kommt. In der Tat habe ich im WDR aus dem Schlussteil unseres Landtagswahlprogramms zitiert, in dem wir deutlich machen, dass wir uns an keiner Regierung beteiligen oder ein solche unterstützen würden, die Sozialabbau, Stellenabbau, die Privatisierung öffentlichen Eigentums betreibt und nicht die Arbeits- und Lebensbedingungen der Mehrheit der Menschen in diesem Land deutlich verbessert. Dass ich in dem WDR-Interwiew die Bildungspolitik nicht mit aufgeführt habe, liegt daran, dass beispielsweise in der Frage "Eine Schule für alle" und der Abschaffung der Studiengebühren nach bisherigem Kenntnisstand eine Übereinkunft hergestellt werden kann. (...)