Die Kleinheit in der Fläche in Verbindung mit der hohen Bevölkerungsdichte bereitet besondere Herausforderungen für das Saarland, was die Erreichung der (bundesweiten) Wildnisziele angeht. Dennoch sind wir bemüht, den Beitrag des Saarlandes an der Erreichung der Wildnisziele zu leisten.
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Möglichkeiten des Saarlandes für die Umsetzung des Wildnisziels
Unklar ist mir trotz allerdings, warum unsere großen Moore beim Wurzacher Ried, dem Federsee und beim Pfrunger-Burgweiler Ried nicht mit in die Berechnungen eingeflossen sind.
Im dicht besiedelten Baden-Württemberg sind große Nullnutzungsflächen deutlich schwerer zu erreichen als in anderen weniger dicht besiedelten Bundesländern. Es ist aber richtig, dass 0,21% nicht viel ist und ich sehe es als wichtiges Ziel an, diesen Prozentsatz zu erhöhen.
Im Koalionsvertrag hat sich die Landesregierung von Rheinland-Pfalz das Ziel gesetzt, das nationale Wald-Wildnisziel von 5% der Waldfläche nicht nur zu erreichen, sondern sogar zu übertreffen.
Um den Anteil der Wälder mit natürlicher Entwicklung zu erhöhen, setzt die Landesregierung vor allem auf finanzielle Anreize für den nicht-staatlichen Wald (Körperschafts- und Privatwald), der etwa 75 % der Waldfläche in Rheinland-Pfalz ausmacht.