
(...) Die Weidetierprämie für Schafhalter gemäß dem Antrag der Opposition (Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen) ist jedoch nicht der richtige Weg. Wir wollen keine Marktregulierung, wie es der Antrag vorsieht. (...)
(...) Die Weidetierprämie für Schafhalter gemäß dem Antrag der Opposition (Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen) ist jedoch nicht der richtige Weg. Wir wollen keine Marktregulierung, wie es der Antrag vorsieht. (...)
(...) Einer Kopplung der EU-Agrarförderung an die Produktion, wie sie allerdings im Antrag gefordert wird, stehen wir allerdings sehr kritisch gegenüber, da diese die Produktion an der Nachfrage des Marktes vorbei ankurbeln würde. An der Entkopplung der EU-Agrarförderung von der Produktion wollen wir Freien Demokraten festhalten, um die Agrarmärkte durch die Agrarzahlungen nicht zu beeinflussen. (...)
(...) Um Ihre Frage direkt zu beantworten: Ich habe den Antrag abgelehnt. Ich möchte Ihnen auch gerne kurz darlegen, warum. (...)
(...) Für die Offenhaltung der großflächigen Weiden in unserer Raumschaft werden Weidetiere mit einem angepassten Beweidungsdruck benötigt. (...)
(...) Juni 2018 gegen den Antrag von Links- und Grünenfraktion gestimmt habe: Wir fördern als Bund die Schafhalter in der ersten Säule über entkoppelte, regional einheitliche Direktzahlungen. Die deutschen Schafhalter erhalten – anders als ihre Kollegen in anderen EU-Mitgliedstaaten - für jeden Hektar Dauergrünland denselben Betrag wie ein Ackerbauer für einen Hektar Ackerland. (...)
(...) Würde die öffentliche Hand diese Leistungen selbst erbringen oder Lohnunternehmen damit beauftragen, wäre dies ungleich teurer. Insofern sind Fördermittel für die Schaf- und Ziegenhaltung aus unserer Sicht eher ein fairer Gemeinwohlausgleich als eine Subvention. Zudem pflegen wir im Gegensatz zu anderen Parteien kein romantisch-verklärendes Verhältnis zu Prädatoren wie Wolf oder Luchs, die, wie etwa in Südfrankreich zu sehen ist, eine ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung für jegliche Form der Weidehaltung darstellen. (...)