Gestatten Sie mir zunächst einige grundsätzliche Anmerkungen, die mir wichtig sind. Leistungsstarke Verkehrsnetze mit attraktiven Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs, mit dem Schienenpersonennahverkehr, haben für unser Gemeinwesen übergeordnetes Interesse. Dafür steht unsere Verantwortungsgemeinschaft ein. Aus dem Verkehrsetat des Landes Nordrhein-Westfalen kommen etwa 60 Prozent der Mittel der Leistungsfähigkeit des ÖPNV’s zugute. Darin enthalten ist ein großer Anteil Bundesmittel.
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(...) Auch wenn der ÖPNV gegenüber dem Autoverkehr grundsätzlich weniger Lärm verursacht, ist der Betrieb natürlich nicht geräuschlos. Als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist er dennoch unerlässlich und daher begrüßen wir den Ausbau. Die Feststellung der Universität Mainz, dass nächtlicher Lärm schädlicher sei als am Tag, ist allgemein bekannt. (...)
(...) Lärmschutz und Gesundheit ist selbstverständlich wichtige und zu beachtende Thema. Wenn wir das Thema der 24/7 ÖPNV-Mobilität richtig und in Gänze durchdacht angehen, bin ich sicher, dass wir sowohl eine gute Mobilität erreichen, als diese auch gesundheitlich verträglich ist. (...)
(...) Wir sehen die Taktverlängerung in der Tat im Wesentlichen als Gewinn für unsere Stadt, da sie autofreie Mobilität auch in den Abend- und Nachtstunden ermöglicht. Es war ein oft an uns adressierter Wunsch, auf der Strecke nach Wedel auch nachts zu fahren. (...)
(...) Das ist aber keine zufriedenstellende Lösung, zumal der Hauptbahnhof selbst häufig Auslöser von Problemen ist. Ein zentraler Punkt in unserem Programm ist die Entschärfung des Hauptbahnhofes. Oder wie ich ihn liebevoll schon nenne: Single Point of Failure. (...)
(...) zur Verbesserung der Mobilität und des Klimaschutzes müssen wir das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in den kommenden Jahren deutlich ausbauen: mit neuen U- und S-Bahnen, neuen Stationen und neuen Buslinien. Das erfordert viel Geld aus dem städtischen Haushalt. (...)