(...) Auch die Weservertiefung halte ich aus verschiedenen Gründen für falsch, da sie aus meiner Sicht allenfalls einen geringen wirtschaftlichen Nutzen bringt, andererseits aber einen erheblichen ökologischen Eingriff darstellt. Die grundsätzlichen Entscheidungen für eine Weservertiefung und eine entsprechenden Beantragung beim Bund sind aber vor meiner Amtszeit getroffen worden und waren insgesamt nicht zurückzuholen. (...)
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(...) Streng genommen wir die Weser nicht "ausgebaggert", sondern das Flussbett mit seinen Bergen und Tälern wird geebnet; es werden also nur die Kuppen "abgeschliffen". (...) Das Projekt trägt zur Sicherung von mehr als 80.000 Arbeitsplätzen in der Logistik- und Hafenwirtschaft bei. (...)
(...) Die wirtschaftlichen Folgen einer ausbleibenden Weservertiefung lassen sich nur sehr schwer abschätzen. Wenn alle anderen sich weiter an diesem irrsinnigen Wettbewerb um die Zerstörung von Flüssen und Flussmündungen beteiligen, würde ein bestimmtes Größenwachstum von Schiffen an Bremerhaven, Brake und Bremen vorbeigehen. (...)
(...) Zusammenfassend lässt sich sagen: Deutschland hat einen Friedensvertrag, er heißt bloß Zwei-Plus-Vier-Vertrag. Das vereinte Deutschland hat nie Reparationen bezahlt und wird dies auch nicht müssen. Es gibt also keinen Grund die Frage eines Friedensvertrages in die Parlamente und Parteien zur Debatte zu bringen. (...)
(...) in mehreren E-Mails vorher habe ich Sie bereits darauf hingewiesen, dass ich Ihre Meinung zu den "Seeheimern" nicht teile und mich auch nicht an Ihren Verschwörungstheorien beteilige. (...)
(...) zu 2) Ich bin und bleibe ein Vertreter der Meinungsfreiheit, auch wenn ich mit dem Geäußerten oder den Taten desjenigen, der seine Meinung äußert, nicht einverstanden bin. (...)