(...) Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk bezeichnete die Euro-Bonds als „Pille, die dem Patienten auf der Intensivstation des Krankenhauses vor der Operation verabreicht wird, ohne zu wissen wie es danach weitergeht.“ Diese Aussage trifft genau den Kern des Problems. (...)
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(...) Im Prinzip sprechen wir also von einer Teilkaskoversicherung für notleidende Eurostaaten. Im Gegenzug für die Inanspruchnahme europäischer Solidarität müssen sich die Staaten, die von Eurobonds profitieren wollen, natürlich auch eine stärkere Einflussnahme durch die EU gefallen lassen. (...)
(...) Zum einen befinden wir uns derzeit bereits längst in einer Situation, wo wir für einen Teil der Staatsschulden der anderen mithaften. Der Rettungsschirm und der massenhafte Aufkauf griechischer und irischer Staatsanleihen durch die EZB sind Ausdruck dessen. (...)
(...) Anstatt sie in unterschiedlichste arbeitsmarktferne Maßnahmen bei freien BerufsausbildungsBerufsausbildungsträgerns der Senat, und das fordere ich an dieser Stelle mit Nachdruck, endlich für ein exzellentes Bildungssystem sorgen, das bereits in der Vorschulerziehung ansetzt. Nur so kann Berlin seinen jungen Menschen Chancengerechtigkeit und Zukunftsperspektiven bieten. (...)
(...) dringend etwas getan werden. Wir müssen Berlin von seinem bundesweiten Spitzenplatz in Sachen Jugendarbeitslosigkeit herunterholen. Knapp 22.000 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren sind aktuell erwerbslos gemeldet. (...)
(...) Zwei oder drei Wochen Berufspraktikum sind ein mageres Konzept zur Berufsfindung. Bezogen auf Ihre eigene berufliche Situation bleibt von mir die Forderung, dass Berufsorientierung durch Partner aus der Praxis, vielleicht mit den Kammern organisiert, Abbrecher verhindert, die eine falsche Berufswahl getroffen haben. (...)