Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

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Frage von Markus W. • 15.01.2008
Frage an Monika Schaal von Markus W. bezüglich Umwelt
Portrait von Monika Schaal
Antwort 16.01.2008 von Monika Schaal SPD

(...) ich habe kein Verständis dafür, dass der Hamburger Senat das länderübergreifende Bündnis für die Annerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe hat platzen lassen. Mit seiner Verweigerungshaltung wollte der Bürgermeister wohl versuchen, Schleswig-Holstein und Niedersachen eine Zustimmung zur Elbevertiefung abzutrotzen. (...)

Antwort 16.01.2008 von Axel Gedaschko CDU

(...) hier kann man sagen "augeschoben ist nicht aufgehoben". (...) Als Umweltsenator befürworte und unterstütze ich das Konzept einer Benennung des europäischen Wattenmeeres als UNESCO Weltnaturerbe natürlich. (...) Auch Dänemark hat noch Klärungsbedarf in einigen Fragen, sodass Hamburg dann gemeinsam mit Dänemark die Anmeldung vollziehen kann. (...)

Portrait von Christian Maaß
Antwort 15.01.2008 von Christian Maaß BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Mit seiner Benennung als Weltnaturerbe würde das Wattenmeer auf eine Stufe mit Naturwundern wie dem Great Barrier Reef, den Galapagos Inseln und dem Grand Canyon gestellt. (...) Der Senat will einfach vermeiden, dass die UNESCO bei etwaigen weiteren Infrastrukturvorhaben in der Elbe unbequeme Fragen stellt und politischen Druck für die Natur machen kann. (...)

Portrait von Andy Grote
Antwort 19.01.2008 von Andy Grote SPD

(...) Sie haben völlig Recht, dass Schulen mit einem Migrantenanteil von 50 - 80% Integration massiv erschweren. (...) Hier muss verschiedenes passieren: Ich setze mich dafür ein, dass an den Schulen "Deutsch als Schulhofsprache" verbindlich verabredet wird. (...) Außerdem muss gerade in die Schulen in den sozial belasteten Stadtteilen investiert und flächendeckend Ganztagsschulen aufgebaut werden. (...)

Portrait von Anna Gosche
Antwort 02.02.2008 von Anna Gosche FDP

(...) Daher fordert die FDP Hamburg, allen hier lebenden Menschen gleiche Bildungs- und Einstiegschancen in unsere Gesellschaft zu gewähren, damit sie mit ihrer spezifischen Identität ein fester Bestandteil einer zukunftsweisenden liberalen Bürgergesellschaft werden können. Nicht Assimilation, sondern ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen, gegenseitiges Verständnis, aber auch Akzeptanz unserer Rechts- und Werteordnung sowie das Erlernen der deutschen Sprache sind dabei Grundvoraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. (...)

Portrait von Christoph de Vries
Antwort 17.01.2008 von Christoph de Vries CDU

(...) Da ich viel von der Wahlfreiheit der Eltern halte, bin ich kein Befürworter staatlich vorgegebener Quoten für Migrantenanteile an Schulen. Das würde auch deshalb wenig Sinn machen, weil es durchaus Schulen mit vielen Migranten gibt, die sehr lernwillig und völlig unproblematisch sind. (...)