(...) ich habe kein Verständis dafür, dass der Hamburger Senat das länderübergreifende Bündnis für die Annerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe hat platzen lassen. Mit seiner Verweigerungshaltung wollte der Bürgermeister wohl versuchen, Schleswig-Holstein und Niedersachen eine Zustimmung zur Elbevertiefung abzutrotzen. (...)
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(...) hier kann man sagen "augeschoben ist nicht aufgehoben". (...) Als Umweltsenator befürworte und unterstütze ich das Konzept einer Benennung des europäischen Wattenmeeres als UNESCO Weltnaturerbe natürlich. (...) Auch Dänemark hat noch Klärungsbedarf in einigen Fragen, sodass Hamburg dann gemeinsam mit Dänemark die Anmeldung vollziehen kann. (...)
(...) Mit seiner Benennung als Weltnaturerbe würde das Wattenmeer auf eine Stufe mit Naturwundern wie dem Great Barrier Reef, den Galapagos Inseln und dem Grand Canyon gestellt. (...) Der Senat will einfach vermeiden, dass die UNESCO bei etwaigen weiteren Infrastrukturvorhaben in der Elbe unbequeme Fragen stellt und politischen Druck für die Natur machen kann. (...)
(...) Sie haben völlig Recht, dass Schulen mit einem Migrantenanteil von 50 - 80% Integration massiv erschweren. (...) Hier muss verschiedenes passieren: Ich setze mich dafür ein, dass an den Schulen "Deutsch als Schulhofsprache" verbindlich verabredet wird. (...) Außerdem muss gerade in die Schulen in den sozial belasteten Stadtteilen investiert und flächendeckend Ganztagsschulen aufgebaut werden. (...)
(...) Daher fordert die FDP Hamburg, allen hier lebenden Menschen gleiche Bildungs- und Einstiegschancen in unsere Gesellschaft zu gewähren, damit sie mit ihrer spezifischen Identität ein fester Bestandteil einer zukunftsweisenden liberalen Bürgergesellschaft werden können. Nicht Assimilation, sondern ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen, gegenseitiges Verständnis, aber auch Akzeptanz unserer Rechts- und Werteordnung sowie das Erlernen der deutschen Sprache sind dabei Grundvoraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. (...)
(...) Da ich viel von der Wahlfreiheit der Eltern halte, bin ich kein Befürworter staatlich vorgegebener Quoten für Migrantenanteile an Schulen. Das würde auch deshalb wenig Sinn machen, weil es durchaus Schulen mit vielen Migranten gibt, die sehr lernwillig und völlig unproblematisch sind. (...)