(...) Um dieses religiöse Selbstverständnis auch über die Landesgrenze hinweg bekannt zu machen, haben die Koalitionsfraktionen am heutigen 08. Juli einen Antrag mit dem Titel "Religionsfreiheit weltweit schützen" in das Plenum eingebracht. Damit dokumentiert der Bundestag, dass alle Religionen und deren verschiedenen Strömungen, im Sinne des Artikel 4 GG, schützenswert sind. (...)
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(...) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN befürworten Religionsfreiheit und ihren Schutz für alle Religionen in allen Teilen der Welt. Gerade bezüglich der Gleichstellung des Islams in Deutschland fordern wir diesen Grundsatz vehement ein. (...)
(...) Da stimme ich Ihnen zu. IN Deutschland schützt das Grundgesetz die Religionsfreiheit in Artikel 4. Sie umfasst das Recht, sich eine Religion zu bilden und zu haben, diese zu bekennen und nach seiner religiösen Überzeugung zu leben sowie sich zu Religionsgemeinschaften zusammenzuschließen. (...)
(...) der SPD-Bundestagsfraktion ist die Lage religiöser Minderheiten bekannt. Sowohl Bundesregierung als auch die EU setzen sich gegen die Verfolgung der Ahmadiyya-Mitglieder ein und befinden sich im Dialog mit der pakistanischen Regierung. Trotz Besserungen sieht die EU in der weiterhin kritischen Menschenrechtslage in Pakistan ein Problem. (...)
(...) Wenn Sie mir schreiben, dass die "Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde" der "wahre Islam" sei, dann halte ich das zwar für ein legitimes Glaubensbekenntnis ihrerseits, andererseits vertreten Sie damit einen Anspruch, der diskriminierend gegenüber anderen moslemischen Gemeinschaften ist. Sie fordern Toleranz für Ihre Glaubensgemeinschaft in Pakistan ein, dann sollten Sie auch bereit sein, den Glauben anderer Gemeinschaften zu akzeptieren und nicht nur für sich in Anspruch nehmen, der "wahre Islam" zu sein. (...)
(...) Die Religionsfreiheit gehört zu den grundlegenden Menschenrechten, die leider in vielen Teilen der Welt verletzt werden. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie eine offizielle Eingabe bei der Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses im europäischen Parlament, der finnischen Abgeordneten Heidi Hautala mit Einzelbeispielen vorlegen. (...)