(...) Die zunehmende Kommerzialisierung im Gesundheitswesen führt dazu, dass das Profitinteresse von Leistungsanbietern immer stärker in den Vordergrund drängt und die Bedürfnisse immer weniger wahrgenommen werden. Ein Drittel aller Kliniken ist in privater Trägerschaft, größtenteils in den Händen von mächtigen Aktienkonzernen, denen der Begriff "shareholder value" geläufiger ist als "Patientenwohl" oder "Arbeitszufriedenheit". (...)
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(...) Nötig sind vor allem faire Regeln für gute Arbeit, um unsichere Beschäftigung und Niedriglöhne zurückzudrängen und unbefristete und ordentlich bezahlte Arbeit zu stärken. (...)
(...) Wir sehen das Problem, dass es Pflegefachpersonen gibt, deren Bezahlung nicht zufriedenstellen ist. Wir haben unsere Einflussmöglichkeiten genutzt und uns dafür stark gemacht, dass die Pflegekassen auch weiterhin nur mit Leistungserbringern Versorgungsverträge schließen dürfen, die ihren Mitarbeitern eine ortsübliche Vergütung bezahlen und nicht den niedrigeren Mindestlohn. (...)
(...) Deshalb brauchen wir die Solidarrente, die Geringverdienerinnen und -verdienern ein würdiges Leben im Alter ermöglicht. Wir dürfen keine amerikanischen Verhältnisse zulassen. Wer hart arbeitet, muss davon leben können – ohne Gang zum Sozialamt! (...)
(...) Unter dem Einfluss neoliberalen Denkneoliberalen Denkenschtverschiebung zugunsten des Kapitals und der Investoren, die in der Folge der Globalisierung der Waren- und Finanzströme stattgefunden hat, ist die Sozialpartnerschaft in den letzten Jahrzehnten stark geschwächt worden. Für Schwarz-Gelb gilt sie im Grunde als Auslaufmodell. (...)
(...) Es wird Zeit, dass die Menschen sich dagegen wehren, dass der Reichtum in Deutschland permanent wächst, während andererseits die Armut zunimmt. (...) Die Ungerechtigkeit ist haarsträubend. (...)