(...) getreu der Devise "jeder an seinem Platze" habe ich mich dafür entschieden, Martin Sonneborn nicht für das Amt des Bundespräsidenten vorzuschlagen, obwohl seine Verdienste um die Subsysteme Satire und Humor unbestritten sind. (...) Außerdem erfüllt Joachim Gauck im Großen und Ganzen die beiden Hauptvoraussetzungen an einen Bundespräsidenten, die in den letzten Tagen formuliert worden sind. (...)
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(...) vielen Dank für Ihren Vorschlag. Ich glaube, dass Herr Sonneborn wegen der von Ihnen genannten Gründe ein respektabler Kandidat wäre. Ich glaube aber auch, dass Herr Sonneborn nur ungern seinen Beruf verließe, in dem er sich künstlerisch entfalten kann. (...)
(...) Aber ganz im Ernst: Mit Joachim Gauck gibt es einen hervorragenden Vorschlag für das Amt des Bundespräsidenten. Der ostdeutsche Bürgerrechtler genießt parteiübergreifend hohes Ansehen und ist ein Angebot an alle Demokratinnen und Demokraten. (...)
(...) Nein. Martin Sonneborn war ein guter Titanic-Chefredakteur, aber als Bundespräsident wäre Joachim Gauck definitiv besser gewesen. (...)
(...) Ich bin jetzt länger als 25 Jahre Bundestagsabgeordneter. Bei Gewissensentscheidungen ist innerhalb meiner Partei und Fraktion bislang nicht einmal der Versuch unternommen worden, auf meine Entscheidung Einfluß zu nehmen. (...)