Ich halte eine automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung für zu pauschal und nicht richtig.
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
Für mich steht im Mittelpunkt, dass die gesetzliche Rente auch für künftige Generationen verlässlich bleibt. Gleichzeitig stehen wir vor einer erheblichen demografischen Herausforderung: Während die Menschen erfreulicherweise immer länger leben, kommen auf immer weniger Beitragszahlerinnen und Beitragszahler immer mehr Rentenbeziehende.
Ich lehne eine Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung ab.
Eine Kopplung an die Lebenserwartung würde, insbesondere bei körperlich belastenden Berufen, für viele Menschen eine unzumutbare Belastung darstellen.
Das Rentenrecht wird nicht vom Hessischen Landtag dem ich angehöre, sondern vom Deutschen Bundestag beschlossen. Daher werde ich aus diesem Grund nicht für ein höheres Renteneintrittsalter stimmen.
Eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung benachteiligt Menschen mit einer niedrigeren Lebenserwartung doppelt - dazu gehören Beschäftigte in körperlich fordernden und prekären Jobs.