Deshalb kritisiert die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag die gesundheitspolitisch bedenkliche Entscheidung des Bewertungsausschusses auf Bundesebene. Wir fordern vom Bund, sich unmissverständlich gegen diese Honorarabsenkung einzusetzen und die Selbstverwaltung zur Nachverhandlung zu bewegen.
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Ich kann nachvollziehen, dass diese Entscheidung für viele Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten eine belastende Entwicklung darstellt. Gleichzeitig bitte ich um Verständnis dafür, dass die Politik die Entscheidung der gesetzlich beauftragten gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen respektiert.
Sehr geehrte Frau W.,
Wir haben uns mit der Union auf die Stärkung der psychotherapeutischen Versorgung geeinigt. Dafür stehen wir als SPD in den aktuellen Debatten ein.
Die Abwertung und Schwächung ist für mich ein falscher Schritt.
Gleichzeitig muss Politik darauf achten, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht zu einer Einschränkung von Chancengerechtigkeit oder gesellschaftlichem Zusammenhalt führt. Entscheidend ist aus meiner Sicht daher weniger die Höhe der Vermögensungleichheit an sich als vielmehr die Frage, ob alle Menschen faire Aufstiegs- und Teilhabechancen haben und wirtschaftliche Macht nicht zu unangemessenem politischen Einfluss führt.