Lobbyisten im Bundestag

Unseren 4.275 Förderern stehen 6.000 Lobbyisten in Berlin gegenüber.
Mit Ihrer Hilfe wollen wir geheimen Lobbyismus stoppen – sind Sie dabei?

Frederik Röse, Fördererbetreuung
Frederik Röse
Fördererbetreuung

Der Weg: Was wir machen

abgeordnetenwatch.de ist der direkte Draht von Bürgerinnen und Bürgern zu den Abgeordneten und Kandierenden. "Bürger fragen - Politiker antworten" ist der Kern des Portals. Der öffentliche Dialog schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker. Denn alles ist auch Jahre später noch nachlesbar. Daneben werden auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten und ihre Nebentätigkeiten veröffentlicht.

Da wir eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen wollen, werden alle Fragen und Antworten vor ihrer Veröffentlichung auf dem Portal von einem Moderatorenteam gegengelesen und mit unserem Moderations-Codex abgeglichen. 

Zusätzlich zur Dokumentation sind wir auch selbst aktiv. In unserem Recherche-Blog berichten wir über Themen wie Lobbyismus, Parteispenden und Transparenz in der Politik. 

Doch wir fordern Transparenz und Offenheit nicht nur von anderen. abgeordnetenwatch.de macht mit bei der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Als Teilnehmer an der Initiative erfüllen wir die Vorgaben der Selbstverpflichtung, deren Wortlaut Sie hier einsehen können. Unsere Jahresberichte, in denen wir u.a. darlegen, wie wir Ihre Spenden einsetzen, finden Sie im Bereich Finanzierung.

Betrieben wird abgeordnetenwatch.de von dem gemeinnützigen Parlamentwatch e.V., der sich vor allem durch einmalige und regelmäßige Spenden finanziert.

So fing es an

2004 waren es zunächst die Hamburgerinnen und Hamburger, die ihre Abgeordneten in der Bürgerschaft auf abgeordnetenwatch.de öffentlich befragen konnten. Genau zwei Jahre später, am 8. Dezember 2006 ging abgeordnetenwatch.de für den Bundestag an den Start, im September 2008 folgte das Europaparlament. Von den Bundestagsabgeordneten und den deutschen EU-Parlamentariern haben sich bis zu den Wahlen 2009 gut 90 Prozent auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eingelassen.

 

Initiativen wie abgeordnetenwatch.de machen Politiker empfänglicher für gesellschaftliche Probleme und Bedürfnisse und sorgen damit auch für einen Legitimitätsgewinn der Entscheidungen selbst", so die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D. und Schirmherrin des Projekts, Prof. Dr. Jutta Limbach. "Bei allem Respekt gegenüber der parlamentarischen Entscheidungshoheit gilt schließlich: alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

 

Mit monatlich rund 100.000 Besucherinnen und Besuchern sowie gut 250.000 Seitenabrufen ist abgeordnetenwatch.de das größte politische Dialogportal Deutschlands.

Unsere größten Erfolge haben wir in dieser Chronik zusammengefasst.

abgeordnetenwatch.de ist eine unabhängige und überparteiliche Internetplattform, auf der Bürgerinnen und Bürger die Kandidierenden und Abgeordneten im Bundestag, dem Europäischen Parlament sowie in zahlreichen Landesparlamenten öffentlich befragen können. Neben den Fragen und Antworten dokumentieren wir u.a. auch das Abstimmungsverhalten bei wichtigen Parlamentsentscheidungen. Außerdem widmen wir uns in einem Rechercheblog Themen wie Nebentätigkeiten der Abgeordneten, Parteispenden und Lobbyismus.