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Ulrich Freese
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Frage von Claudia R. •

Frage an Ulrich Freese von Claudia R.

Sehr geehrter Herr Freese,

ich habe mehrere Fragen:

1. Warum haben Sie bei Ihren Einkünften gelogen?

2. Glauben Sie, dass Sie trotz Ihrer Nebentätigkeiten noch
genügend Zeit haben, um mit der nötigen Gründlichkeit im Wahlkreis und im Ausschuss im Bundestag arbeiten können?

3. Sind Sie überzeugt, dass jemand als Gewerkschaftssekretär und
Mitglied einer dem sozialen verpflichteten Partei, im Nebenberuf über 180.000€
im Jahr verdienen muss?

4. Befürchten Sie rechtliche Konsequenzen aufgrund Ihrer unwahren Aussage?

5. Würden Sie die Initiative unterstützen, dass, wie in Großbritannien,
Abgeordnete in Zukunft angeben müssen, wieviel Zeit sie für Ihren Nebenjob aufbringen? Somit können sich die Wählerinnen und Wähler VOR einer Wahl ein Bild machen, inwieweit der gewählte Politiker im Rahmen seines Mandat sich für die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis zeitlich einsetzen kann.

Vielen Dank für Ihre Antworten.

MfG,
Claudia Rudow

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Antwort von
SPD

1. Warum haben Sie bei Ihren Einkünften gelogen?

ANTWORT: Ich habe nicht gelogen! Ich habe dem Bundestagspräsidenten vom ersten bis zum letzten Cent meine Einkünfte offen gelegt.

2. Glauben Sie, dass Sie trotz Ihrer Nebentätigkeiten noch
genügend Zeit haben, um mit der nötigen Gründlichkeit im Wahlkreis und
im Ausschuss im Bundestag arbeiten können?

ANTWORT: Das glaube ich nicht nur, das mache ich auch! Wer aufmerksam die Medien und meine Webseite sowie Facebookseite verfolgt, kann dieses nachvollziehen.

3. Sind Sie überzeugt, dass jemand als Gewerkschaftssekretär und
Mitglied einer dem sozialen verpflichteten Partei, im Nebenberuf über 180.000€ im Jahr verdienen muss?

ANTWORT: Als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat werden Tantiemen und Sitzungsgelder gezahlt, deren Höhe die Anteilseigner festsetzen. Für Gewerkschaftsmitglieder bestehen klare Abführungsregelungen, denen ich mich mit ener schriftlichen Erklärung unterworfen habe. Weitere Informationen und den tatsächlichen steuerpflichtigen Selbstbehalt können Sie meiner Homepage http://uli-freese.de/ unter dem Menüpunkt Transparenz entnehmen.

4. Befürchten Sie rechtliche Konsequenzen aufgrund Ihrer unwahren Aussage?

ANTWORT: Nein, da ich wahrheitsgemäß alle Daten und Fakten offen gelegt habe.

5. Würden Sie die Initiative unterstützen, dass, wie in Großbritannien, Abgeordnete in Zukunft angeben müssen, wieviel Zeit sie für Ihren Nebenjob aufbringen? Somit können sich die Wählerinnen und Wähler VOR einer Wahl ein Bild machen, inwieweit der gewählte Politiker im Rahmen seines Mandat sich für die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis zeitlich einsetzen kann.

ANTWORT: Die Wählerinnen und Wähler in Cottbus und SPN können sich sehr genau über den zeitlichen Aufwand, den ich von Montag bis Sonntag zur Erfüllung meines politischen Mandates betreibe, ein genaues Bild machen.