Unterstützen Sie mobile Tierrettungsteams mit Netzgewehren/Sedierung für flugfähige, verletzte Großvögel (wie Störchin Lilli in Haßleben), um das bisherige qualvolle Warten auf den Absturz zu beenden?
Sehr geehrterHerr Czuppon,die Lage der Brutstörchin Lilli in Haßleben bewegt viele Bürger in Sömmerda zutiefst. Ihr Bein ist durch ein Plastiknetz schwer abgeschnürt. Im Chat wird gefordert, sie mit modernen Hilfsmitteln wie Distanz-Netzen (Netguns) oder Betäubung (Tranquilizer) zu sichern und zu versorgen.Das Problem sind starre Richtlinien: Da Lilli noch flugfähig ist, darf offiziell nicht eingegriffen werden. Die Rettungskette greift erst, wenn das Tier völlig entkräftet am Boden zusammenbricht. Dies bedeutet ein tagelanges, qualvolles „Sterben auf Raten“ vor den Augen der Öffentlichkeit. Ehrenamtliche Helfer müssen zufüttern und Spenden sammeln, sind aber mangels rechtlicher und technischer Werkzeuge zur Distanz-Sicherung zur Ohnmacht gezwungen.

