Warum setzt die Bundesverwaltung weiterhin auf Microsoft?
Sehr geehrter Herr Jarzombek,
einem Bericht der Tagesschau zufolge gibt die Bundesverwaltung immer mehr Geld für Microsoft-Lizenzen aus: 481,4 Millionen Euro 2025. 2024 347,7 Millionen Euro. Auch der Microsoft Rahmenvertrag soll möglicherweise noch über 2026 hinaus verlängert werden.
Angesichts verschiedener Vorfälle, z.B. die Blockade des E-Mail-Kontos des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, aber auch mit Blick auf die deutsche und europäische Datensouveränität (Stichwort: Zugang der US Administration und der dieser nahestehenden Technologie-Konglomerate zu unseren Daten) scheint mir ein schleuniger Ersatz von Microsoft durch eine europäische Alternative dringendst geboten.
Wenn dies in Schleswig-Holstein machbar ist - warum nicht im Bund?
Mit freundlichen Grüßen,
Jörg B.

