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Frage an Thomas Grote von Günther Szuks

Thomas Grote
CDU
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Frage von Günther S. •

Frage an Thomas Grote von Günther S. bezüglich Finanzen

Was gedenken Sie im Fall ihrer Wahl gegen die einseitige Umlage des Zusatzbeitrages die allein durch den Krankenversicherten zu tragen sind zur Zeit bis 1,6% und weitere Steigerungen sind schon für 2017 angekündigt zu tun?
Wie stehen Sie und wie werden Sie sich dafür einsetzen das alle auch (Beamte,Angestellte, Politiker usw.) in das Sozialsystem einzahlen um nicht noch mehr Abgaben den kleinen Leute und Rentner zuzumuten?
Was halten Sie vom jetzigen Steuersystem und wie kann ein neues gerechtes Steuersystem aussehen?

Antwort von CDU

Ich halte es für falsch, steigende Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung einseitig bei den Versicherten abzuladen. Wer arbeitet und jeden Monat Beiträge zahlt, darf nicht zum bequemen Lückenfüller für politische Fehlentscheidungen im Gesundheitssystem werden.

Ein besonders problematischer Punkt ist die Finanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern. Wenn der Staat für diese Gruppe Verantwortung übernimmt, dann muss er die tatsächlichen Kosten auch aus Steuermitteln vollständig finanzieren. Es kann nicht richtig sein, dass Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitgeber über ihre Krankenversicherungsbeiträge mittelbar zusätzliche staatliche Sozialausgaben mittragen müssen.

Für mich gilt deshalb ein klarer Grundsatz. Versicherungsleistungen gehören aus Beiträgen finanziert, gesamtgesellschaftliche Aufgaben aus Steuern. Diese Trennung muss wieder konsequenter gelten.

Gleichzeitig reicht es nicht, steigende Kosten einfach neu zu verteilen. Wir müssen an die Ursachen heran. Weniger Bürokratie, eine bessere Steuerung der Versorgung und ein konsequentes Vorgehen gegen Fehlanreize gehören dazu. Beitragsgeld ist das Geld der Versicherten. Damit muss sorgfältig umgegangen werden.

Ich werde mich deshalb gegen eine Politik stellen, die immer neue Belastungen bei Arbeitnehmern und Rentnern ablädt, während der Bund seine eigenen Verpflichtungen nicht ausreichend finanziert. Wer Leistungen politisch beschließt, muss auch für deren Finanzierung geradestehen.

Was möchten Sie wissen von:
Thomas Grote
CDU

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