Susanne Clemenz
DIE VIOLETTEN
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Frage an Susanne Clemenz von Gisela W. bezüglich Landwirtschaft und Ernährung

Sehr geehrte Frau Clemenz,

wie stehen sie zur Agrogentechnik?
Wie stehen sie zu den Antrag der Europäische Kommission, den Anbau von zwei neuen Gen-Maissorten zu bewilligen: Syngenta Bt11 und Pioneer 1507?
Auch würde ich gerne wissen:
Ob es stimmt, dass als "externer Berater" der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) Andrew Cockburn, ehemaliger wissenschaftlicher Direktor von Monsanto fungiert?
Stimmt es, dass keine Langzeitstudien (730-Tage-Tests) bei GenMais -obwohl vorgeschrieben - gemacht wurden?

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Wroblewski

Frage von Gisela W. am
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 9 Stunden 5 Minuten

Sehr geehrte Frau Wroblewski,

vielen Dank für Ihre Fragen. Zumindest die erste Frage kann ich Ihnen ganz eindeutig beantworten: Die Violetten stehen für ein ökologisches, ganzheitliches Denken, d.h. der Mensch wird als ein Teil des empfindlichen Systems Natur gesehen (und nicht über ihr stehend). Künstliche genetische Manipulationen verändern zwangsläufig das Gesamtsystem – mit ungeahnten Folgen für alle Lebewesen. In ein solches Weltbild passen weder die Genmanipulation von Lebensmitteln noch der Hybridpflanzenanbau (Pflanzen, die sich nicht fortpflanzen können und die Landwirtschaft somit vom Saatguthersteller abhängig machen).

Ihre weiteren doch ziemlich speziellen Fragen zu Andrew Cockburns eventueller ehemaliger Mitarbeit bei Monsanto und zu dem Fehlen von vorgeschriebenen Langzeitstudien zu Gen-Mais kann ich als Nicht-Insiderin in diesem Geschäft leider nicht beantworten. Wundern würde es mich nicht, wenn da was dran wäre.

Ich würde mich an Ihrer Stelle mit Ihren Fragen direkt an die EFSA wenden. Ich nehme Ihre Fragen aber gerne als Hinweis für mich auf.

Es grüßt Sie sehr herzlich,

Susanne Clemenz