Stefanie Remlinger

| Kandidatin Berlin 2011-2016
Jahrgang
1970
Wohnort
Berlin-Pankow
Berufliche Qualifikation
Dipl. Kulturwirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Büro Bundestagsabgeordneter
Parlament
Berlin 2011-2016
Wahlkreisergebnis
20,4 %
Wahlkreis
Pankow WK 9

Die politischen Ziele von Stefanie Remlinger

Ich engagiere mich seit Jahren in der Kommunalpolitik in Pankow und freue mich deshalb sehr, im Pankower Wahlkreis 9 als Direktkandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus anzutreten. Wahlkreis 9, das ist das Bötzowviertel, die Grüne Stadt, der Mühlenkiez, das Blümchenviertel, der Alte Schlachthof und das Komponistenviertel in Weißensee.

Um diese Viertel werde ich mich als Direktkandidatin kümmern. Aus meiner kommunalpolitischen Arbeit weiß ich, dass es das Herz fürs Detail ist, was für ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben im Kiez zählt und das dem Senat leider oft fehlt.

"Nachbarschaft macht Schule" ist deshalb mein Motto, mit dem ich mich am 18. September 2011 bewerbe. Es sagt verkürzt aus, wofür ich stehe und kämpfen will: nachbarschaftliches Miteinander, aktive Bürgerbeteiligung, gute Schule und berufliche Bildung.

Mehr nachbarschaftliches Miteinander,
damit sich Alteingesessene und Neu-Berliner hier gemeinsam zu Hause fühlen können. Das kann nur gelingen, wenn politische Entscheidungen offen diskutiert werden und die Anwohner sich auch tatsächlich daran beteiligen können.

Mehr aktive Bürgerbeteiligung,
damit unser unmittelbares Umfeld mehr ist als nur der Ort, an dem man zufällig vorübergehend wohnt und/oder arbeitet. Wir müssen der Vereinsamung genauso entgegenwirken wie rücksichtslosem Egoismus und solche Kiezstrukturen etablieren, die Teilhabe und Solidarität befördern.

Bildung für alle individuell,
damit jungen Menschen flexible Bildungswege eröffnet werden, die unserem heutigen Leben entsprechen. Gymnasium und Berufsausbildung werden bis heute oft als Gegensatz gesehen. Das ist überholt.

Neues Bildungsklima - Eigenverantwortung der Schulen stärken,
damit mehr Neugier, Freude am Lernen und eine Kultur der Wertschätzung und des Vertrauens an den Schulen entstehen. Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder und jungen Erwachsenen, Vertrauen und Wertschätzung aber auch für die Arbeit der ErzieherInnen und Lehrkräfte.

Endlich alle unsere Schulgebäude sanieren,
damit der Zustand der Gebäude widerspiegelt, welch große Bedeutung das Thema Bildung für uns hat. Den enormen Sanierungsstau werden wir nicht von heute auf morgen auflösen können. Aber wenn wir unsere Prioritäten klar auf unsere Schulen setzen, dann werden wir schon in der nächsten Wahlperiode einen substanziellen Fortschritt erreichen.

Qualitative Unterrichtsentwicklung in den Mittelpunkt rücken,
damit nach Jahren der Reformen Schlagworte wie flexible Schulanfangsphase, jahrgangsübergreifendes Lernen, individuelle Förderung und Inklusion mit mehr Leben erfüllt werden.

Über Stefanie Remlinger

Ich bin 40, Kulturwissenschaftlerin, seit zwölf Jahren Berlinerin und arbeite im Büro eines grünen Bundestagsabgeordneten.

In Würzburg und später in Passau habe ich Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien studiert. Mit dem Diplom in der Tasche und einigen Jahren Berufserfahrung als Lektorin und Dozentin wollte ich Politik nicht nur diskutieren, sondern mitgestalten.

Seit 2004 bin ich Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. 2005 wurde ich zur Vorsitzenden des Kreisverbands Pankow gewählt. Seit 2006 bin ich Fraktionsvorsitzende in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow und 2009 wurde ich in den erweiterten Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Berlin gewählt.

Für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011 kandidiere ich jetzt als Direktkandidatin für Bündnis 90 /Die Grünen im Wahlkreis 9 in Pankow. Ich stehe gleichzeitig auf Platz 25 der bündnisgrünen Landesliste.

Ich bin Mitglied im Bürgerverein Gleimviertel e.V., im Pro Kiez e.V. Bötzowviertel und in der Zukunftswerkstatt Heinersdorf – Bürgerverein Berlin-Heinersdorf e.V.

Sehr geehrte Frau Remlinger,

obwohl sich alle KandidatInnen, die ich befragte, vor der letzten Abgeordnetenhauswahl für den Erhalt des...

Von: Carsten Niemann

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Sie sprechen ein Problem an, das uns als Fraktion in der letzten Wahlperiode in der Tat sehr umgetrieben hat: die Finanzierung des Kulturbereichs und hier insbesondere der Musikschule. Ich darf sagen, dass wir alles getan haben, um die Musikschule vor unannehmbaren Sparanforderungen zu schützen. (...)

# Soziales 8Sep2011

Sehr geehrte Frau Remlinger,

ich möchte Sie heute zu zwei Themen befragen.
Als Mittelweg habe ich das Thema "Soziales" angegeben,...

Von: Alexander Schäfer

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) vielen Dank für Ihre Fragen, die ich Ihnen im Zusammenhang beantworten möchte. Ich finde der Islam gehört längst zu Berlin, deshalb halte ich es für richtig seine verfassungsrechtlich gebotene Gleichbehandlung mit anderen Religionen und Weltanschauungen auch auf Landes- und Bezirksebene praktisch umzusetzen. Das habe ich beispielsweise auch beim umstrittenen Moscheebau in Heinersdorf getan. (...)

sie rufen alle radfahrer auf grün zu wählen.
wie werden künftig die fußgänger vor der undizipliniertheit der radfahrer auf den gehwegen...

Von: Dieter Hintze

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) ich kann Ihnen versichern, ich ärgere mich auch über rücksichtslose FahrradfahrerInnen auf dem Fußweg. An sich finde ich es aber sinnvoll, wenn sich viele Berlinerinnen und Berliner aufs Fahrrad statt ins Auto setzen. (...)

# Umwelt 31Aug2011

Sehr geehrte Frau Remlinger,

ich wohne seit 1990 in Weißensee, derzeit im Komponistenviertel (KV).
Die Verkehrssituation im KV ist...

Von: Jens Tomasi

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Ihre Frage hat mich wirklich gefreut, denn vielleicht können wir das Thema Fahrradstraßen ja sogar gemeinsam voran treiben? Unterstützung von vor-Ort-wohnenden BürgerInnen kann uns nämlich sehr dabei helfen, so ein Projekt zu verwirklichen! (...)

Hallo Frau Remlinger,

ich würde gerne von Ihnen wissen, wie sie zum traurigen Zustand des Schwimmbades in der Thomas-Mann Straße stehen und...

Von: Kerstin Bechinie

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Ich werde deshalb mit meiner Bündnisgrünen Fraktion bei der nächsten Bezirksverordnetenversammlung Pankow am 7. September eine Resolution einbringen, die Senat und Bäderbetriebe auffordert, die Sanierung jetzt umgehend in Angriff zu nehmen. Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen sich unserer Initiative anschließen. (...)

Sehr geehrte Frau Remlinger,

im Prenzlauer Berg existiert nun eine "Parkraumbewirtschaftung", welche die Parkplatzprobleme dort auch nicht...

Von: Hagen Schultz

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Alternativ oder ergänzend zur Parkraumbewirtschaftung brauchen wir attraktive Alternativen zum eigenen Auto, wie z.B. bessere Verfügbarkeit von Carsharing, mehr und sichere Fahrradwege und eine gute Anbindung an den ÖPNV, damit nur die mit dem eigenen Auto fahren, die es wirklich müssen. Denn der Stadtraum ist nun einmal begrenzt. (...)

# Soziales 16Aug2011

Sehr geehrter Herr,

mit Bestürzung habe ich das Papier der Koordinierungssitzung der A-Staatssekretäre der Stadtstaaten Berlin, Bremen und...

Von: Ralf Bub

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Aus kurzfristigen kommunalen Einsparungen würden dann jedoch später hohe gesellschaftliche Kosten. Ich als Grüne lehne, bei aller Sympathie für eine verstärkte Sozialraumorientierung und bei viel Verständnis für die finanzielle Notlage in vielen Kommunen, eine solche Aushöhlung des Kinder- und Jugendhilferechts ab. (...)

Sehr geehrte Frau Remlinger,

ich habe bis März 2011 als Ausbildungsbegleiter gearbeitet. Die Maßnahme wurde als AGH entlohnt.Trotz des...

Von: Peter Haller

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) dringend etwas getan werden. Wir müssen Berlin von seinem bundesweiten Spitzenplatz in Sachen Jugendarbeitslosigkeit herunterholen. Knapp 22.000 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren sind aktuell erwerbslos gemeldet. (...)

Vor einigen Wochen wurden in Prenzlauer Berg Parkuhren aufgestellt und nun Parkgebühren kassiert. Die verlangten Gebühren (2-3€ je Stunde) sind...

Von: Jürgen Läppchen

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Ich kann Ihnen also nicht versprechen, mich für die Abschaffung der Parkraumbewirtschaftung einzusetzen, solange nicht bessere Lösungen gefunden sind. Aber ich hoffe sehr, dass Sie uns und der ganzen Stadt dennoch gewogen bleiben und weiterhin oft zu Besuch kommen! (...)

Sehr geehrte Frau Remlinger,

was für eine Vision haben Sie für den WK 09?
Es, ist für ein Alt.-Berliner eine Zumutung das Sie sich...

Von: Klaus Adler

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Zuoberst steht die Vision, dass sich Alteingesessene und Neu-Berliner hier gemeinsam wohl und zu Hause fühlen können. (...)

Sehr geehrte Frau Remlinger,

ich könnte mir vorstellen, bei dieser Wahl die Grünen zu wählen. Allerdings möchte ich mit meiner Stimme auf...

Von: Andreas Kroop

Antwort von Stefanie Remlinger (GRÜNE)

(...) Ich kann Ihnen allerdings nicht versprechen, unter allen Umständen gegen eine Koalition mit der Linkspartei zu stimmen. Koalitionsfragen sind für mich keine Fragen von Wunscherfüllung, Freundschaft oder gar Liebesheirat, sondern von Zweckbündnissen auf Zeit. Ich habe mit jeder anderen Partei meine Differenzen – deshalb bin ich ja auch bei Bündnis 90/Die Grünen und nirgendwo anders. (...)

%
11 von insgesamt
11 Fragen beantwortet
4 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.