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Sibylle Schmidt
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Welche Maßnahmen halten Sie für angemessen um eine weitere Erderwärmung , die das Leben auf der Erde bedroht, zu verhindern?

Frage von Gabriele A. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 2 Stunden 23 Minuten

Sehr geehrte Frau A.,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich neige nicht dazu, apokalyptischen grünen Wahlkampfstrategien, die an den Gammablitz der Zeugen Jehovas erinnern, Glauben zu schenken. Hurricane, Regen, Erdbeben, Dürre, Hochwasser  und Vulkanausbrüche gibt es ständig irgendwo auf der Erde. Vielleicht wurden sie früher nicht so schnell und umfassend dokumentiert. 

Selbstverständlich haben 8 Mrd. Verbraucher einen Einfluss auf Natur und Klima. Überbevölkerung und daraus resultierende Verteilungskriege sind die Ursache des gigantischen Umweltproblems. Man kann nun weiter machen wie bisher und abwarten, wie viele Menschen durch Hitze, Dürre und neue Krankheiten sterben, um das ökologische Gleichgewicht wieder zu erlangen. Je ärmer Menschen in unterentwickelten Staaten werden, um so mehr Kinder bekommen sie für den eigenen Erhalt im Alter. In Staaten mit Rentensystemen ist es umgekehrt. Mit steigenden finanziellen Sorgen fällt die Geburtenrate. 

Ganz klar steht für mich die Entwicklung stabiler Rentensysteme weltweit an erster Stelle, um die Überbevölkerung umzukehren. Forschung & Entwicklung dürfen auf keinen Fall behindert werden. Der Markt wird emissionsarme Technologien begünstigen. Davon bin ich überzeugt. Weltweite Rentensysteme sind eine historische politische, zu organisierende Aufgabe von UNO und EU. Es gilt keine Zeit zu verlieren, um das Artensterben zu stoppen. Jeder Einzelne sollte sich über persönliche Verschwendung und Weitergabe von Ressourcen Gedanken machen. Man kann auch in ein Geschäft gehen, statt zu bestellen. 

Heute schreibt die Kreuzberger Bürgermeisterin Herrmann, die für das Grünflächenamt zuständig ist, dass 2000 Bäume in Kreuzberg gefällt werden müssen wegen der Klimakrise. Was für ein Schmarrn. Sie müssen gefällt werden, weil sie es versäumt hat die Bevölkerung regelmäßig zu erinnern,  im Sommer täglich pro Person einen Eimer Wasser an den Baum vor dem jeweiligen Wohnhaus zu gießen. Warum müssen denn in anderen Bezirken nicht 2000 Bäume gefällt werden? Regnets etwa nur im grünen Kreuzberg nicht? Oder ist die Bevölkerung in anderen Bezirken umsichtiger? Wie schön wäre das Leben ohne mediale Erregungsspiralen. 

Schöne Woche

Sibylle Schmidt