Sebastian Rave

| Kandidat Bundestag
Sebastian Rave
© DIE LINKE Bremen
Frage stellen
Jahrgang
1982
Wohnort
Bremen
Berufliche Qualifikation
Mediengestalter
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständiger Mediengestalter
Wahlkreis

Wahlkreis 54: Bremen I

Wahlkreisergebnis: 12,2 %

Liste
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Feinstaub belastet die Gesundheit massiv. Dieselfahrzeuginhaber müssen von den Autokonzernen, die jahrelang ihre Ausstoßwerte manipuliert haben, entschädigt werden.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Nicht Flüchtlinge gehören begrenzt, sondern die Fluchtursachen. Menschen, die vor Kriegen, Hunger, Ausbeutung fliehen muss geholfen werden. Die Kosten dafür sind gering im Vergleich zu den Milliardenprofiten von Banken und Konzernen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Massentierhaltung wird betrieben, um hohe Profite zu generieren - auf dem Rücken der Tiere, denen unvorstellbares Leid aufgebürdet wird, der Verbraucher, die ungesundes Fleisch verkauft bekommen, der Umwelt, die massiv belastet wird. Gesundes Essen sollte eine Selbstverständlichkeit sein!
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Rücknahme aller Rentenkürzungen, statt Rieserrente, von der nur die Banken und Versicherungskonzerne profitieren, eine sofortige Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 Prozent, sowie eine Mindestrente von 1050 Euro!
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Die Mieten in Großstädten explodieren - dagegen braucht es Gegenwehr! Immobilienbesitzer, die Wohnraum aus Spekulationsgründen leer stehen lassen, müssen enteignet werden. Es braucht viel mehr kommunalen Wohnraum zu günstigen Mieten. Die Mietpreisbremse muss deutlich verschärft werden.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Banken und Konzerne kaufen sich regelmäßig ihre Abgeordneten. Kein Wunder, dass das Vertrauen in die Politik immer weiter sinkt. Für Abgeordnete müssen alle Einkommen transparent gemacht werden. Abgeordnete sollten nicht mehr als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn beziehen.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Neutral
Gentechnik kann gefährlich sein. Eine unkontrollierte Nutzung von Gentechnik durch Lebensmittelkonzerne wie Monsanto, die damit nur ihre Profite maximieren wollen, lehne ich deshalb ab. Wenn aber durch Gentechnik wirklich unser Leben verbessert werden kann, muss man das Vorurteilsfrei prüfen.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Neutral
Die Umwelt würde dadurch sicherlich geschont. Andererseits erweckt die Forderung den Anschein, als ob nur Autobahn-Raser für einen erhöhten CO2-Ausstoß verantwortlich wären. Dabei kommen 70% der globalen CO2-Emmissionen von nur 100 Konzernen!
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Keine Einschränkung von demokratischen und Freiheitsrechten für den sog. Kampf gegen den Terror. Den besiegt man auch mit dem perfekten Polizeistaat nicht - und selbst wenn, wer will schon in einem Polizeistaat leben. Terrorursache Nr. 1 sind imperialistische Kriege (Irak, Afghanistan).
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Energieriesen halten am verfeuern von klimaschädlicher Kohle fest, weil sie billig ist, und der Profit ihnen wichtiger ist als die Zukunft unseres Klimas. Wir müssen ihnen das Handwerk legen!
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Besonders Frauen sind von Benachteiligung am Arbeitsplatz betroffen (verdienen z.B. im Schnitt 1/3 niedrigere Löhne als Männer), auch, weil die Kitabetreuung oft miserabel und/oder teuer ist. Um eine wirkliche Gleichberechtigung zu erreichen, muss es ein Recht auf kostenlose Kinderbetreuung geben!
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Eigentlich gehören alle Rüstungsexporte verboten, aber im Falle von Konfliktregionen darf es kein Warten geben: Jede Waffe heizt die Konflikte an, und bringt Leid, Schmerz und Tot über die Menschen in den betroffenen Ländern. Rüstungskonzerne müssen enteignet werden und ihre Produktion umgewandelt.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Die Bundesregierung kann immer noch nicht sagen, wo die sicheren Gebiete in Afghanistan sein sollen. Immer noch sterben Menschen im Krieg in Afghanistan. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind unmenschlich und müssen sofort gestoppt werden!
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Die Trennung von Kirche und Staat ist eine der größten Errungenschaften der bürgerlichen Revolution in Frankreich. In Deutschland hinken wir dem immer noch hinterher. Es wird Zeit, aufzuschließen!
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Die EU ist bürokratisch, undemokratisch und militaristisch. Sie ist ein Projekt für eine Vormachtstellung europäischer Kapitale im globalen Konkurrenzkampf. Ihr sollte kein demokratisches Recht irgendeines Landes geopfert werden.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Aber hallo mindestens! Gleichzeitig müssen Normalverdienende entlastet werden. Der Großteil der Staatsausgaben sollte nicht durch Lohnsteuern, sondern durch Reichensteuern finanziert werden.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Aus Sicht der Unternehmen bestimmt so erforderlich wie Hungerlöhne. Die akzeptieren wir auch nicht, warum sollten wir weiter akzeptieren, dass man keinerlei Zukunftsplanung betreiben kann, weil man nie weiß, ob der Vertrag verlängert wird?
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Gebt das Hanf frei! Gleichzeitig muss es aber auch strenge Regelungen geben, die Konzernen die Vermarktung von Gras und anderen Drogen verbietet. Kein Profit mit unserem Weed!
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Lehne ab
Menschen werden wegen Fortschritten in Gesellschaft und Medizin älter. Diese Fortschritte sind hart erarbeitete, und müssen dafür sorgen, dass wir mehr Lebensfreizeit haben und nicht weniger.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
Parteien sollte ihre Arbeit selbst und durch Kleinspenden aus der arbeitenden Bevölkerung finanzieren. Alles andere sorgt für Abhängigkeiten, und dann wechseln wieder Schwarze Koffer den Besitzer für einen kleinen, schmutzigen Gefallen. So läuft Politik heute, und so darf sie nicht weiterlaufen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Menschen statt Profite - Solidarität statt Rassismus
Position von Sebastian Rave: Stimme zu
TTIP und CETA haben gezeigt, wie die Herrschenden auf Demokratie, auf Umwelt- und Verbraucherschutzstandards verzichten, wenn man im Freihandel ein paar Milliarden mehr machen kann. Wir müssen um unsere demokratischen Rechte und für bessere Standards hier und überall kämpfen!
Alle Fragen in der Übersicht

(...) Wie steht es mit der Systemfrage? Ich finde der Kapitalismus muss weg!

Von: Jvrynaq iba Ubqraoret

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sollten die Wahlberechtigten einen Volksvertreter auch während der Wahlperiode zur Rechenschaft ziehen und ihn/sie abwählen dürfen?

Von: Znaserq Ratyvfpu

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

(...) ja, ich setze mich für eine jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit von Abgeordneten ein. Gerade bei DirektkandidatInnen sollte es möglich sein, dass WählerInnen ihres Wahlkreises diese wieder abwählen, wenn sie z.B. Versprechen gebrochen haben, und zwar auch während der Legislatur. (...)

Hallo, Herr Rave (lieber Sebastian)!

Was halten Sie , Herr Kandidat, von folgendem Zitat:

"A state big enough to give us anything we...

Von: Znevb Fgnuy

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

(...) Diese Neoliberale Ideologie, den Staat zu verkleinern, hat zu der krassen sozialen Ungleichheit in den USA geführt: Auf der einen Seite über 47 Millionen Menschen (15%) in Armut, auf der anderen Seite die 25 reichsten Hedgefonds-Manager, die verdienen mehr als alle 158.000 Kindergarten-Erzieher Amerikas zusammen. Die soziale Mobilität, also die wahrscheinlichkeit, mit der ein Tellerwäscher zum Millionär wird, ist in den USA von allen OECD-Staaten am niedrigsten. Am höchsten ist sie in Dänemark, das einen ausgesprochen hohe Staatsquote hat. (...)

Sehr geehrter Herr Rave,

in den letzten Monaten haben tausende Menschen beim „Aufbruch 2017“ der Bürgerbewegung Campact in Wohnzimmern,...

Von: Eboreg Ertrag

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

(...) DIE LINKE steht für eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, also auch Kapitalbesitzer, Politiker, Politikertändige. Wir fordern auch, dass Gesundheit nicht vom Portemonnaie abhängen darf. (...)

(...) 1. Welche Schwerpunkte setzen Sie, um Bremen voranzubringen in Ihrer Arbeit als zukünftiges Mitglied des Bundestages? (...)

Von: Urejvt Yhrxra

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

(...) Die Autokonzerne haben zum Schaden von Mensch und Umwelt jahrelang systematisch betrogen. (...) Stattdessen frisst ihnen die Politik immer noch aus der Hand. (...)

Wie haben Sie es mit dem Thema Sammelklage von Bürgern gegen Konzerne und Staatsbetriebe gehalten? (...)

Von: Jvysevrq Jvrpmberx

Antwort von Sebastian Rave
DIE LINKE

(...) Bisher habe ich meine Kraft darauf konzentriert, deswegen habe ich keine Initiativen oder Gesetztesvorhaben (ich bin ja auch in keinem Parlament) vorzuweisen. Aber ich bin solidarisch mit jeder Sammelklage gegen Ausbeuter, Abgasbetrüger, Umweltsünder und Kartellisten!

%
5 von insgesamt
6 Fragen beantwortet
3 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.