Rudolf Henke
CDU
Profil öffnen

Frage von Sevrqevpu Ibefcry-Eügre an Rudolf Henke bezüglich Sicherheit

# Sicherheit 18. Nov.. 2015 - 12:16

Sehr geehrter Herr Henke,

seit dem letzten Freitag (Anschläge in Paris) beschäftigt mich die Frage nach der Inneren Sicherheit. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

In 2 verschiedenen Städten jeweils 4 Terroristen, infanteristisch ausgebildet und mit Sturmgewehren plus Schutzwesten ausgestattet, die sich am Samstag Vormittag in die Fußgängerzonen begeben und anfangen, Passanten zu erschießen. Das ist seit letztem Freitag leider keine Stammtisch-Wahnvorstellung mehr, sondern absehbare Realität. Dass diese Kommandos nicht von regulären Streifenpolizisten gestoppt werden können, dürfte klar sein.

Wer stoppt diese Männer dann? Können die solange Passanten erschießen, bis ihnen die Munition ausgeht?

Ich gehe mal davon aus, dass die zuständigen Sicherheitsbehörden sich mit dieser Frage beschäftigen. Und ich als Bürger möchte einfach möglichst bald eine Antwort auf diese Frage bekommen. Welche Uniform die „Guten“ dann tragen werden, ist mir dabei übrigens völlig schnurz. Ob Landes-Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr – ist mir vollkommen egal.

Aber eine Antwort hätte ich gerne – und bin da sicher nicht alleine.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. F. Vorspel-Rüter

Von: Sevrqevpu Ibefcry-Eügre

Antwort von Rudolf Henke (CDU) 16. Dez.. 2015 - 15:28
Dauer bis zur Antwort: 4 Wochen 3 Stunden

Sehr geehrter Herr Vorspel-Rüter,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage vom 18. November 2015 zum Thema Innere Sicherheit.

Die deutschen Behörden tun alles in ihrer Macht stehende, um einen terroristischen Anschlag in Deutschland zu verhindern.

Ich kann die Sorgen und die Fragen vieler Menschen gut verstehen, doch ein absoluter Schutz vor terroristischen Anschlägen kann nicht gewährleistet werden.

Auf keinen Fall dürfen wir uns der Angst vor dem Terrorismus beugen. Der Besuch eines Fußballspiels, eines Weihnachtsmarktes oder einer anderen Großveranstaltung mag in diesen Tagen Anlass für manche Abwägung sein und doch wäre es gänzlich falsch, grundsätzlich darauf zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Henke MdB