Portrait von Rudolf Henke
Rudolf Henke
CDU

Frage an Rudolf Henke von Wbfrs Uüctraf bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

04. November 2012 - 20:02

Sehr geehrter Herr Henke!

Nach einer Faustregel, muss eine Bundestagsabgeordneter 60 bis 80 Stunden in der Woche arbeiten, wenn er seine Arbeit ernst nimmt. Das wären bei 60 Stunden pro Woche 12 Stunden am Tag. Da habe ich erhebliche Zweifel, ob Sie ihr Mandat bei ihren vielen Nebentätigkeiten noch verantwortungsbewusst ausüben können. Ihre vielen sogenannten "Nebentätigkeiten", die aus meiner Sicht ihre Haupttätigkeiten sind, lassen für die eigentliche parlamentarische Tätigkeit, für die Sie gewählt worden sind, keine bzw. nur noch wenig Zeit. Auch wenn Sie in einem Zeitungsinterview behaupten "Man muss eben viel arbeiten und sich gut organisieren." Sie scheinen mir in diesem Punkt wenig glaubwürdig zu sein.
Sie sind nach einem Ranking an 4. Stelle der bestverdienenden Abgeordneten mit vorsichtig geschätzten 315 000 Euro. Sie stellen aber die Berechnungsgrundlagen von "abgeordnetenwatch" in Frage. Sie weigern sich aber gleichzeitig Ihre Nebeneinkünfte offenzulegen. Warum eigentlich? Sie könnten die "falschen Zahlen" doch richtigstellen. Oder liegen Sie vielleicht noch weit dadrüber? Als Bürger,der sich um die Demokratie Sorgen macht, und eigentlicher Souverän, erwarte ich sozusagen als Ihr Arbeitgeber, von ihnen die Wahrheit zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Frage von Wbfrs Uüctraf

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