Fragen und Antworten

Über Rolf Seifert

Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer Sensornetz "HybridSensorNet", Dozent an der Hochschule Karlsruhe
Berufliche Qualifikation
Diplom-Mathematiker
Wohnort
79280 Au
Geburtsjahr
1953

Rolf Seifert schreibt über sich selbst:

Portrait von Rolf Seifert

Mein Name ist Rolf Seifert, ich bin 67 Jahre alt und wohne in Au. Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Bei der Landtagswahl am 14. März trete ich für die LINKE im Wahlkreis Breisgau an.

Bis vor Kurzem war ich als Diplom-Mathematiker im Karlsruher Institut für Technologie tätig und leite nun als Geschäftsführer das Sensornetzwerk HybridSensorNet. Darüber hinaus halte ich Vorlesungen an der Hochschule Karlsruhe.

Seit knapp 2 Jahren bin ich Kreisrat für die Linke Liste im Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald. Meine Schwerpunkte sind Umweltfragen, Verbesserung des ÖPNVs im ländlichen Raum und die Sicherung der wohnortnahen Notfallversorgung sowie der Kliniken im Kreis.

Soziales und politisches Engagement ist mir seit meiner Jugend sehr wichtig. Ich bin Mitglied bei Verdi und im Bundesverband Windenergie. Daneben bin ich unter anderem Mitglied der Initiativen „Rettet unsere Notfallversorgung“ in Bad Krozingen und „Rettet unsere Rosmann-Klinik“ in Breisach.

Es muss endlich frischer Wind in den Landtag kommen. Wir brauchen eine sozial gerechtere Politik und eine nachhaltige Umweltpolitik, die sozial verträglich ausgestaltet werden muss. Mit Blick auf die gegenwärtige Situation ist mir wichtig, dass die finanzielle Bewältigung der Corona-Krise nicht zu Lasten der sozial Benachteiligten geht.

Gerade als Kreisrat ist mir bewusst, dass die Lebenssituation für die Menschen in ländlichen Gebieten verbessert werden muss.

Deshalb bitte ich Sie: Gehen Sie am 14. März zur Wahl und geben Sie mir Ihre Stimme. Für eine solidarische und ökologische Politik!

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Baden-Württemberg Wahl 2021

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Breisgau
Wahlkreis
Breisgau

Politische Ziele

Klima, Umwelt und ÖPNV

Die Corona-Krise hat uns weltweit und auch hier im Land fest im Griff und beherrscht momentan die Schlagzeilen. Dennoch dürfen wir die drohende Klimakatastrophe nicht aus den Augen verlieren, die mit großer Wucht auf uns zurollt. Seit Beginn der Industrialisierung ist die Temperatur auf der Erde durchschnittlich bereits um ein Grad Celsius gestiegen. Das Eis der Polkappen schmilzt ab, und der Meeresspiegel steigt. Auch hier im Land spüren wir bereits die Folgen des Klimawandels: Extremereignisse wie Hochwasser und Hagel treten häufiger auf, ausgedehnte Dürreperioden gefährden die Landwirtschaft und Flora und Fauna haben sich schon verändert.

Um die Klimaziele von Paris einzuhalten und die Erderhitzung auf ein gerade noch erträgliches Maß von 1,5 Grad zu begrenzen, muss dringend ökologisch umgesteuert werden.

Deshalb werde ich mich für die Forderungen von Umweltverbänden einsetzen, dass bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert werden und dass Baden-Württemberg bis 2035 klimaneutral sein muss.

Dazu muss der Ausbau der Windenergie beschleunigt und die Potenziale der Sonnenergie voll ausgeschöpft werden.

Zum Klimaschutz ist auch eine grundlegende Verkehrswende erforderlich. Der Individualverkehr muss reduziert und der ÖPNV stärker und flächendeckend ausgebaut werden.

Um auch sozial Benachteiligten Mobilität zu ermöglichen, werde ich mich mit voller Kraft für ein landesweites Sozialticket einsetzen.

Um diesen Forderungen im Landtag eine Stimme geben zu können, bitte ich Sie am 14. März um Ihre Stimme. Solidarisch sind wir stark!

 

Wohnortnahe Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitsversorgung steht unter Beschuss, da die Landesregierung einen massiven Abbau von Krankenhäusern plant– insbesondere auf dem Land. Dabei hat Baden-Württemberg mit 530 Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner schon heute die niedrigste Bettendichte in Deutschland, der Bundesdurchschnitt liegt bei 618 Betten pro 100.000 Einwohner.

Gesundheit ist keine Ware, sondern eine öffentliche Aufgabe. Die Städte und Landkreise brauchen dafür eine bessere finanzielle Ausstattung. Ich werde mich vehement für mehr Personal mit besserer Bezahlung im Gesundheitswesen einsetzen. Außerdem stehe ich für den Erhalt von Kliniken und den Ausbau von Klinikbetten. Klinikschließungen gefährden die wohnortnahe Gesundheitsversorgung.

Kliniken in Konzern-Besitz müssen rekommunalisiert werden. Das gilt insbesondere für die Rosmann-Klinik in Breisach. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auch die Option eines deutsch-französischen Krankenhauses in der Europastadt Breisach mit Nachdruck verfolgt wird.

Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen die Notfallversorgungen in kleinen Krankenhäusern rasch abgeschafft werden. Betroffen davon ist auch der Standort Bad Krozingen. Dabei hätte das Land Baden-Württemberg im Rahmen der sogenannten Länderöffnungsklausel durchaus die Möglichkeit, die Notfallversorgung in Bad Krozingen zu erhalten. Diesen politischen Willen fordere ich mit Nachdruck ein. Die Notfallversorgung im ländlichen Bereich darf nicht zurückgefahren werden, im Gegenteil, sie muss gestärkt werden.

Wenn auch für Sie die Sicherung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung wichtig ist, bitte ich Sie am 14. März um Ihre Stimme. Gesundbeten allein hilft nicht!