.rhavin muss Bundestag!
Rhavin Grobert
Die PARTEI

Frage an Rhavin Grobert von Zvpunyvf Snxvnavqvf-Tncnqbcbhybf bezüglich Verkehr

24. August 2017 - 18:39

Hallo =)

heute erhielt ich die Wahlbenachrichtigung für die Wahl zum 19. D-Bundestag und zugleich für den Volxentscheid über den Weiterbetrieb von TXL Tegel. Da ich "nahe" am BER wohne, tendiere dazu für den Weiterbetrieb von TXL zu stimmen, aus persönlichen und rein akustischen Gründen.

Zudem würde die Höhe der Mieten im Wedding, bei Stillegung des TXL, explodieren. Letztlich würde der Gentrifizierungsprozess stark beschleunigt werden und ein weiterer und angenehmer Wohlfühlbezirk, den Schreifleischwagenschubsern zum Opfer fallen.

Daher frage ich Sie, ist die Partei und Sie sind die Partei, weil Sie die Partei sein wollen, für den Weiterbetrieb von TXL ? Gegen die Fertigstellung des BER? Den Weiterbetrieb von SXF? Für die Stillegung aller Berliner Flughäfen inklusive der nicht betriebsbereiten zu Gunsten von EDAV (Eberwalde-Finow)? Oder für eine ganz andere verkehrspolitische Variante?

MfG
MFG

Frage von Zvpunyvf Snxvnavqvf-Tncnqbcbhybf
Antwort von Rhavin Grobert
25. August 2017 - 08:38
Zeit bis zur Antwort: 13 Stunden 58 Minuten

Hochversehrter Zvpunyvf Snxvnavqvf-Tncnqbcbhybf!

Diese Frage trieb auch mich vor einigen Jahren bereits um, und ich freue mich, meine damalige politische Vision, welche ein angenehmes Medien-Echo hervorrief, mit Ihnen teilen zu können:

Auch wenn der Flughafen BER in absehbarer Zeit nicht per Flugzeug erreichbar sein wird, darf das dortige Quartier nicht von der Stadt abgehängt bleiben. Ich schlage daher vor, den Flughafen BER an einen funktionierenden Flughafen anzuschließen, der die notwendige Kapazität hat, um einen Ballungsraum wie Berlin zu versorgen. Der Flughafen in Frankfurt käme hierfür in Betracht und könnte durch eine einfach zu realisierende U-Bahn angebunden werden. Um die Erschließungsfunktion dieser Strecke zu vergrößern, sollte sie um wenige Kilometer zum Berliner Hauptbahnhof verlängert werden und von dort die Lücke zum Bahnhof Jungfernheide schließen, weil dadurch auch die Siemensstadt besser an den internationalen Nahverkehr angebunden wär.

Unter Arbeitsmarkpolitischer Sicht kann der Bau einer solchen Strecke, für die ausschließlich Hochgeschwindigkeits-U-Bahnen in Vakuumröhrentechnik eingesetzt werden sollten, nur begrüßt werden. Denkbar wäre auch eine Marketing-Partnerschaft mit den Carl-Zeiss-Werken in Jena bei Vakuumröhren aus Kristallglas für die Bahnhöfe, um die Schichtstruktur der Erde touristisch zu erschließen. Ein zusätzlicher Halt dort müsste allerdings mit den daraus resultierenden längeren Fahrzeiten abgewogen werden; ich bin allerdings der Meinung, daß die Kosten-Nutzen-Rechnung dadurch nur unwesentlich beeinflußt wird.

Als langfristige Option bei geeigneter europäischer Zusammenarbeit käme
eine Verlängerung zum Mars in Betracht.

Ich verbleibe mit vorzüglichen Grüßen,
Rhavin Grobert