Frage an
René Röspel
SPD

Sehr geehrter Herr Röspel,

Vielen Dank für ihre Antwort vom 26. Juni.

So ganz habe ich die aktuelle Rechtslage jedoch noch nicht verstanden und habe deshalb nochmal eine Nachfrage.

Gesundheit
30. Juni 2009

(...) Zunächst muss man zwischen Bevollmächtigten und Betreuern unterscheiden. Während ein Bevollmächtigter durch Sie persönlich eingesetzt wird, in dem Sie etwa eine Vorsorgevollmacht ausfüllen und unterschreiben, wird der Betreuer durch das Vormundschaftsgericht eingesetzt. (...)

Frage an
René Röspel
SPD

Sehr geehrter Herr Röspel,

Ich habe neulich die Debatte zum Thema "Patientenverfügungen" verfolgt.

Meine Frage an Sie wäre:

Woher soll ich jetzt schon wissen, wie ich in einer Situation schwerer Krankheit empfinden werde?

Gesundheit
22. Juni 2009

(...) Daher habe ich dafür plädiert, die Patientenverfügungen nur dann "unabhängig von Art und Stadium einer Erkrankung" direkt wirksam und verbindlich sein sollten, wenn zuvor der Patient mit einem Arzt die Krankheitskonstellation durchgesprochen hat und die Patientenverfügung innerhalb der letzten fünf Jahre abgefasst oder neu unterzeichnet wurde. (...) Somit kann ich jedem nur empfehlen, eine Vorsorgevollmacht auszufüllen, damit man nicht durch einen vom Gericht eingesetzten Vertreter, sondern durch einen persönlich benannten Bevollmächtigten vertreten wird. (...)

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René Röspel
SPD

Sehr geehrter Herr Röspel,

Umwelt
20. Mai 2009

(...) vielen Dank für Ihre Frage zum Gesetzentwurf zur Trennung und Speicherung von Kohlendioxid. Grundsätzlich sehe ich die CCS-Technologie skeptisch, weil sie das Grundproblem nicht löst (sondern noch über reduzierte Wirkungsgrade vergrößert) und die Gefahr beinhaltet, als Ablenkung von den eigentlichen Notwendigkeiten instrumentalisiert zu werden. CCS mag eventuell für China einen zusätzlichen Weg darstellen und somit auch für deutsche Technologieunternehmen wirtschafts- und technologiepolitisch interessant sein (hier gibt es ein großes Potenzial für deutsches know-how). (...)

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René Röspel
SPD

Sehr geehrter Herr Röspel, am Beispiel Steinkohlesubventionen wird doch deutlich, daß der deutsche Staat über Jahrzehnte Milliarden verschwendet hat. So wurde eine veraltete und im Sterben liegende Industrie künstlich am Leben gehalten.

Finanzen
27. Februar 2009

(...) Zu berücksichtigen ist außerdem, ob wir angesichts einer wachsenden Unsicherheit auf den Weltenergiemärkten den Zugang zu den Kohle-Lagerstätten offen halten wollen. Das ist zurzeit nicht ohne staatliche Subventionen möglich. (...)

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René Röspel
SPD

Sehr geehrter Herr Röspel,

Umwelt
10. Februar 2009

(...) Was schließlich ihre Bewertung der "unsicheren Salzstöcke" angeht, bin ich mit Ihnen völlig einer Meinung: Durch die nicht gelöste Endlagerproblematik hinterlässt die Atomenergie eine nicht verantwortbare Hypothek für die Generationen nach uns. Ob wir heute oder erst in zwanzig Jahren die Atomkraftwerke abschalten - ihr strahlendes Erbe bleibt, nur die Menge vergrößert sich weiter. (...)