Warum führten Sie den letzte Wahlkampf in Sachen mit dem Minister für Verteidigung (Kriegsertüchtigung) an Ihrer Seite und würden Sie es 2029 wieder tun?
Lieber Herr H.
vielen Dank für Ihre Frage. Im Wahlkampf ging es mir vor allem darum, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, über das, was sie bewegt und auch über das, was ihnen Sorgen macht. Sicherheit gehört für viele gerade dazu, und deshalb war es mir wichtig, dieses Thema nicht auszuklammern.
Boris Pistorius bringt als Verteidigungsminister eine Perspektive ein, die in diesen Zeiten eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig erlebe ich gerade hier in Sachsen, wie aufmerksam viele Menschen auf Fragen von Krieg und Frieden schauen. Das nehme ich sehr ernst und genau deshalb halte ich es für richtig, darüber offen zu sprechen, statt es auszublenden.
Für die Zukunft schauen wir immer, was in der jeweiligen Situation sinnvoll ist. Momentan sind keine gemeinsamen Termine geplant, aber natürlich organisieren wir solche Formate gern, wenn sie helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Am Ende geht es mir darum, Politik nahbar zu machen, zuzuhören und auch unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten.
Herzliche Grüße
Petra Köpping

