Peter Weispfenning

| Kandidat Bundestag
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Jahrgang
1967
Wohnort
Herne
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt
Liste
Landesliste Hessen, Platz 1
Parlament
Bundestag
Wahlkreisergebnis
0,5 %
Wahlkreis
Herne - Bochum II

Über Peter Weispfenning

Ich bin am 2.10.1967 geboren und in Kassel aufgewachsen. Ich war schon als Kind engagiert für Umweltschutz, gegen Nazis, ungerechte Kriege, Armut und Hunger auf der Welt. Mit 16 Jahren wurde ich Mitglied im Schüler- und Studentenverband der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands). Ich war Schulsprecher und während meines Jura-Studiums Fachschaftsmitglied. Wir organisierten Schulboykott gegen Verschlechterungen im Bildungswesen, sammelten Spenden zur Unterstützung von Arbeiterstreiks, demonstrierten für das Verbot aller faschistischen Organisationen.

Auch in meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich mich für den Friedenskampf engagiert. Seitdem in den USA Trump Präsident ist, spitzen sich alle Widersprüche auf der Welt zu und die allgemeine Kriegsgefahr wächst. Ich bin für eine Friedensbewegung, die sich gegen jede imperialistische Aggression richtet.

Ich trete seit über 30 Jahren für eine von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft ein. Seit 20 Jahren bin ich Mitglied im Zentralkomitee der MLPD. Ich bin stolz darauf, revolutionär zu sein und mich nicht dem gesellschaftlichen „mainstream“ mit seinem modernen Antikommunismus zu unterwerfen. Heute erwirtschaftet jeder Einwohner Deutschlands 38.000 Euro im Jahr – noch nie wurden so viele Werte geschaffen! Diesen gesellschaftlichen Reichtum eignen sich eine Handvoll Großkonzerne und Großbanken an. Ihre Diktatur über die gesamte Gesellschaft kann man nur revolutionär überwinden. Dass der gesellschaftliche Fortschritt den Menschen zu Gute kommt, das ist der echte Sozialismus!

Seit 20 Jahren wohne ich gerne in Herne-Holsterhausen. Hier organisierten wir Mieter einen erfolgreichen Protest gegen die Abzocke durch die Viterra (Vonovia). Ich bin gegen die Schließung des Horststadions und anderer Sportstätten und für die Zukunft der Jugend. Meine Frau ist Krankenschwester und ich weiß, wie die wirklich „hart arbeitenden Menschen“ leben und kämpfen. Als Rechtsanwalt trete ich streitbar für die Rechte meiner Mandanten ein – besonders gefreut hat mich der Ehrentitel, den mir Bochumer Opel-Kollegen verliehen: „Anwalt der Herzen“. Seit August 2004 moderiere ich Woche für Woche die Herner Montagsdemo gegen die HartzGesetze.

Es klingt für mich wie Hohn, wenn sämtliche bürgerliche Parteien das Hohelied auf die “soziale Gerechtigkeit” in Deutschland singen. In Herne wächst die Altersarmut. Im Jahr 2005 mussten 1.232 ältere Menschen von Grundsicherung leben, 2015 waren es doppelt so viele, 2.468. Der Montag ist zum „Montag des Widerstands“ geworden. Hier geht es um 18 Uhr auf dem RobertBrauner-Platz um soziale Fragen, für Umweltschutz, für die Befreiung der Frau, für demokratische Rechte und Freiheiten, internationale Solidarität und gegen den Rechtsruck der Regierung.

Ich arbeite bei „Kumpel für AUF“ mit. Die RAG behauptet, die Zechenstilllegungen seien “sozial” und “umweltverträglich”. In Wahrheit ist der Strukturwandel gescheitert. Herne liegt regelmäßig mit an der Spitze bei der Arbeitslosigkeit in NRW. 12,5 % waren es im März 2017 nach offiziellen Zahlen, mit Menschen in Maßnahmen usw. sogar 17,4 %. Insgesamt dürften bis zu 30 % arbeitslos oder unterbeschäftigt sein. Als Dank für harte und gefährliche Arbeit hat die RAG 155.000 Bergbaurentnern das Kohledeputat geklaut und dafür eine viel zu niedrige Abfindung gezahlt. Und wenn der Bergbau geschlossen wird, will die RAG das Grubenwasser weiter ansteigen lassen. Zwangsläufig würde dann der Giftmüll unter Tage unser Grundwasser vergiften. Früher war Brunnenvergiftung eine der schwersten Straftaten – kein RAG-Verantwortlicher wurde bisher angeklagt.

Ich fordere, dass die Umweltverbrecher aus RAG oder VW strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden! Ich trete für den Kampf um jeden Arbeitsplatz ein, gegen Zechenstilllegungen und Giftmüll unter Tage. Konzerne wie Suez an der Südstraße profitieren vom umweltschädlichen Fracking und vergiften dafür unsere Luft mit gefährlichen Feinstäuben.

2015 leitete ich die erste Solidaritätsbrigade der revolutionären Weltorganisation ICOR in Kobane (Rojava/Nordsyrien), um den Aufbau eines Gesundheitszentrums zu unterstützen. Seit der Eröffnung 2016 wurden dort über 1.500 Babys geboren. Das ist Kampf gegen die Fluchtursachen und Unterstützung des Kampfs um Freiheit und Demokratie. Ich bin für das Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage. Die Landesregierung unter Hannelore Kraft spielt sich als Kümmererin auf, ist aber Spitzenreiter bei Abschiebungen.

Ich kandidiere auf der Internationalistischen Liste/MLPD. In diesem Bündnis arbeiten bereits 16 Organisationen mit und 15.000 Menschen haben sich ihm angeschlossen. Wählen Sie die, denen Sie wirklich vertrauen. Wo Sie sich nicht nach dem Wahltag wieder vier Jahre ärgern müssen, wie diese ihre Wahlversprechen brechen. Wir sind konsequent! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Ihr Peter Weispfenning

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