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Frage von Eric C. •

Aus Ihrer Jungen Gruppe kommt der Vorschlag, bestimmte Berufsgruppen früher bzw. später in Rente gehen zu lassen. Ist dies nicht zu pauschal?

Aus Ihrer Jungen Gruppe kommt der Vorschlag, bestimmte Berufsgruppen früher bzw. später in Rente gehen zu lassen. Ist dies nicht zu pauschal?

Die ursprüngliche Ausbildung oder das Studium muss doch mit der tatsächlichen Beschäftigung nichts zu tun haben? Was ist mit besonderen Belastungen (Mobbing, Traumatisierung durch Ereignisse im Beruf, Quereinsteiger in Berufen mit mehr Belastung)? Was ist mit der Dauer in einem Beruf und wie wird die Zeit der Arbeitslosigkeit gerecht in solch ein Konzept integriert? Und ist dann noch gerechtfertigt, Beamte oder Politiker ganz andere Ausstiegszeiten anzubieten? Wird dann die Diskrepanz Beamte/Angestellte nicht größer? https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rente-cdu-abgeordneter-will-zwischen-berufsgruppen-unterscheiden-a-297bf02f-fe9a-42aa-8a4c-a36c09f9ab04

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr C.

vielen Dank für Ihre Frage.

Einzelfalllösungen wird es nicht geben können, aber wir brauchen passgenauere Regeln: Menschen, die ihr Leben lang körperlich hart gearbeitet haben, sollten weiterhin früher in Rente gehen können. Die Zahlen zeigen jedoch: Mehr als die Hälfte aller Frührenten gehen an Personen mit vergleichsweise hohen Renten – oft nicht an die körperlich besonders belasteten Geringverdiener. Die bisherige Rente mit 63 verfehlt also ihr Ziel und ist teuer. Ich halte daher eine Reform der Frühverrentung für notwendig – gerechter und zielgenauer. Vorschläge hierfür liegen vor. 

Mit freundlichen Grüßen

Pascal Reddig

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