Warum planen Sie aktuell die Stärkung der Suizidprävention während die umfassendere psychotherapeutische Arbeit im GKV Stabilisierungsgesetz budgetiert und schlechter bezahlt werden soll?
Sehr geehrte Frau Warken, mit der geplanten Umsetzung des GKV Stabilisierungsgesetz wird es deutliche Einschnitte für psychotherapeutische Leistungen geben, die Therapieplätze durch eine Kostendeckelung gefährdet bei bereits bestehenden Engpässen und Wartezeiten. Ambulante Praxen (vor allem mit hälftigen Kassensitzen) werden voraussichtlich sogar schließen mangels Kostendeckung. Dass gleichzeitig Geld für Suizidprävention investiert wird ist zwar gut, jedoch wäre die beste Suizidprävention eine Stärkung der psychologischen und ärztlichen Psychotherapie durch planbare Vergütung statt Budgetierung und Kostendeckel. Ich bitte Sie, sich die Vorschläge der Psychotherapeutischen Verbände Ernst zu nehmen, da die Versorgung der Kassenpatientinnen sich ansonsten verschlechtern wird. Eine Krisendienst-Rufnummer wird hierfür keine Lösung sein. Ich hoffe, Sie überzeugen Ihre Parteikollegen noch von dem Erhalt psychotherapeutischer Leistungen im Gesundheitssystem. Vielen Dank für Ihren Einsatz!
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
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Für Anliegen aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Abgeordnetenbüro unter: nina.warken@bundestag.de
Bei Fragen mit gesundheitspolitischem Bezug können Sie sich gerne direkt an das Bundesministerium für Gesundheit unter poststelle@bmg.bund.de wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Team Warken

