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Nina Warken
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Frage von Franziska P. •

Sehr geehrte Frau Warken, Ihre Pläne, die Beitrage für Gutverdienende zu erhöhen, wird dazu führen, dass sich mehr Gutverdienende aus der GKV verabschieden und in die Pkv gehen. Was tun Sie dagegen?

Wenn Sie Gutverdienende weiter als "Melkkuh" der Gesetzlichen Krankenversicherung sehen, ist das sozial massiv ungerecht: ich bin allein erziehend, schwer behindert und dazu gezwungen, 100 % zu arbeiten, um normal leben zu können. Da ich studiert habe, verdiene ich sehr gut. Ich gehöre daher zu der Gruppe, die das System durch Höchstbeiträge stützt, aber gleichzeitig können sich Menschen mit ähnlichem oder höherem Einkommen (Beamte, Selbstständige, Politiker) durch die PKV komplett aus diesem Solidartopf herausziehen.

Meine Lebensleistung wird durch ihre Vorhaben mit Füßen getreten: Wer Vollzeit arbeitet und ein hohes Brutto erzielt, wird bei der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sofort zur Kasse gebeten, während meine individuelle Belastung als Alleinerziehende (hohe Lebenshaltungskosten, weniger steuerliche Entlastung im Vergleich zu Doppelverdiener-Ehepaaren) im Beitragsrecht der Krankenkassen kaum eine Rolle spielt.

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